Corona-Fälle in OÖ
7.210 Corona-Infizierte, 593 Neuinfektionen, 50.254 Genesene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Mit Stand Dienstag, 1. Dezember, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 7.210 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 593 neue Infektionen gemeldet worden. Die stark gestiegene Zahl an Spitals- & Intensivpatienten sorgt dafür, dass nicht akut dringende Operationen verschoben werden. 1.004 (-31/24h) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 152 (+1/24h) davon befinden sich auf einer Intensivstation. Am 29. November wurden in OÖ 1.790 Corona-Tests durchgeführt.

Interview mit Corona-Experte Bernd Lamprecht: Nicht zu viele Lockerungen bis zur Impfung – und warum schnelle Impfstoffentwicklung kein Anlass zur Sorge ist

Kompletter Lockdown: "Treffen Sie niemanden!"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) haben einen kompletten Lockdown wie im Frühjahr verkündet. Der gilt von Dienstag, 17. November, bis Sonntag, 6. Dezember, die Ausgangssperre galt vorerst bis 27. November und wurde nun bis zum 6. Dezember verlängert – wichtigste Botschaft des Bundeskanzlers: "Treffen Sie niemanden! Jeder soziale Kontakt ist einer zu viel." Die Maßnahmen:

  • Ausgangsbeschränkungen sind auf den ganzen Tag ausgedehnt – Wohnung und Haus dürfen nur mehr verlassen werden, um zur Arbeit zu fahren (auch ehrenamtiliche Tätigkeiten), notwendige Grundbedürfnisse wie den Lebensmitteleinkauf abzudecken, andere zu unterstützen oder zu pflegen oder laufen/spazieren zu gehen.
  • Mehrere Menschen aus einem gemeinsamen Haushalt dürfen sich nur mit einzelnen haushaltsfremden „engen Bezugspersonen“ treffen. Insgesamt können das mehreresolche Bezugspersonen sein. Treffen darf man sie aber eben nur einzeln. 
  • Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios, Masseure etc. müssen schließen. Nachgebessert wurde nun ein strittiger Punkt: Hausbesuche dieser Dienstleister sind ausdrücklich verboten.
  • Auch der Großteil des Handels ist geschlossen. Offen halten dürfen nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf und die Grundversorgung, wie der Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte, Apotheken und Banken oder auch die Postfilialen. Allerdings gibt es ein paar Ausnahmen – alles hier im Detail.
  • Schulen und Kindergärten sind wieder zur Gänze auf Notbetrieb und Distance Learning umgestellt – heißt: Nur jene Kinder sollen in Schulen und Kindergärten kommen, deren Eltern zuhause keine Betreuungsmöglichkeit haben. Der Unterricht wird über Lernplattformen, E-Mail und Videokonferenzen abgehalten.
  • Das Arbeiten im Homeoffice soll von den Unternehmen wo immer möglich gestattet werden.
  • Die Katholische Kirche und die anderen Religionsgemeinschaften verzichten freiwillig für die Zeit des Lockdowns auf Gottesdienste und Feiern.

Ziel ist laut Kanzler Kurz, dass mit 7. Dezember die Pflichtschulen und der Handel wieder geöffnet werden. Für die von der Schließung betroffenen Handels- und Dienstleistungsbetriebe solle es einen Umsatzersatz geben, der laut Vizekanzler Werner Kogler zwischen 20 und 60 Prozent liegen dürfte.

Lockdown: Was hat offen?

Mit 17. November ist ganz Österreich in den zweiten Lockdown des Jahres 2020 gegangen. Welche Läden dennoch offen haben und welche Dienstleistungen erbracht werden dürfen und wo Ausnahmen schlagend werden haben wir hier zusammengefasst.



Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 58.111 – davon abgezogen werden 50.254 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 647 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 24.800.

Die 7-Tage-Inzidenz – das ist der Wochendurchschnitt an neu gemeldeten Corona-Fällen bezogen auf 100.000 Einwohner – liegt für OÖ derzeit bei 449,4. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

Aktuelle Todesfälle

  • 76-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 78-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Freistadt)
  • 54-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Wels-Stadt, ohne Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 89-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 83-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Rohrbach)
  • 74-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Perg, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 30.11. (Landesklinikum Amstetten)
  • 82-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Salzkammergut Klinikum, Standort Gmunden)
  • 61-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Salzkammergut Klinikum, Standort Vöcklabruck)
  • 83-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Salzkammergut Klinikum, Standort Gmunden)
  • 86-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Linz-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum, Standort Steyr)
  • 79-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Freistadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Freistadt)
  • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Rohrbach)
  • 74-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Freistadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Freistadt)
  • 81-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)

Nachmeldungen:

  • 93-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Lembach)
  • 63-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 90-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 27.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 84-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, Vorerkrankungen unbekannt, 15.11. (Bezirksseniorenhaus Gramastetten)
  • 95-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 63-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz, ohne Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 88-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 10.11. (zuhause verstorben)
  • 93-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11. (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum, Standort Kirchdorf)
  • 91-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11. (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum, Standort Kirchdorf)
  • 89-jähriger Patientin, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11 (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum, Standort Kirchdorf)
  • 83-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 23.11 (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 88-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 04.11 (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 88-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 09.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 91-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 15.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)

Einen Überblick über die Situtation in den Alten- beziehungsweise Pflegeheimen sowie den Schulen, erhalten Sie weiter unten.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Das Land OÖ stellt hier jeweils drei mal täglich aktualisierte Zahlen zur Verfügung. Sollte es wirklich bahnbrechende Neuigkeiten geben, erfahren Sie es natürlich dennoch topaktuell an dieser Stelle.

Die hier aufgelisteten Daten werden von der Corona-Seite des Landes OÖ und aus den Presseaussendungen des Krisenstabs entnommen. Die Berechnung der Zahl der Neu-Infektionen wird von der BezirksRundschau auf Basis dieser Daten vorgenommen.


Massentestungen in Bevölkerung ab 11. Dezember

Nach den Testungen der Lehrer am 5. und 6. Dezember sowie der Polizisten am 7. und 8. Dezember, kann sich der Rest der oö. Bevölkerung zwischen 11. und 14. Dezember kostenlos auf eine Corona-Infektion testen lassen. Die Massentestungen sollen helfen, Infizierte rasch zu erkennen und abzusondern – mehr dazu.

Verwirrung um Quarantäne

Die Information wonach symptomlose K1-Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne müssen, hat sich hat sich als falsch herausgestellt. „Hier ist uns leider ein Fehler unterlaufen. „Es gehen natürlich alle KAT1-Personen in Absonderung, lediglich getestet werden die symptomlosen nicht mehr. Werden sie symptomatisch, so haben sie ohnehin die Verpflichtung, sich zu melden“, so die Richtigstellung von der zuständigen Kommunikations-Abteilung beim Land OÖ.

Spitäler und Heime: Besuchsverbot verlängert

Weiterhin hohe Infektionszahlen in Alten- und Pflegeheime sowie die steigende Bettenbelegung in Spitälern machen laut Land OÖ eine Verlängerung des Besuchsverbots bis zum Ende des Lockdowns, also einschließlich 6. Dezember nötig. „Es ist uns bewusst, wie wichtig persönliche Treffen für unsere älteren oder kranken Mitbürger sind. Auch für die Angehörigen ist diese Zeit eine besonders schwere Situation. Aber wir müssen jetzt alles tun, um die Gesundheit zu schützen. Wir bitten um das Verständnis der Oberösterreicher und appellieren an alle, sich an die derzeit gesetzten Maßnahmen zu halten, sodass wir die Zahlen wieder senken können und Besuche mit Ende des Lockdowns wieder möglich sind“, betonen Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ).

Land OÖ stockt bei Contact-Tracing auf

Angesichts des stark erhöhten Aufkommens an neuen Corona-Fällen stockt das Land Oberösterreich beim Personal für die Kontaktpersonenermittlung auf. Statt derzeit 72 helfen ab kommender Woche 180 Mitarbeiter beim Contact-Tracing – mehr dazu im Beitrag.

Intensivstationen kommen an Grenzen

Angesichts der drastisch steigenden Erkrankungszahlen könnten die Auslastungsgrenze auf den Intensivstationen schon bald erreicht sein. Mit einem Maßnahmenpaket wollen oö. Spitäler die Versorgung möglichst lange aufrechterhalten. Ohne die Mithilfe der Bevölkerung wird es aber nicht gehen, warnen Mediziner – mehr dazu im Beitrag.

Einreise nach OÖ aus der Tschechischen Republik

Personen, die u.a. zum Einkaufen in die Tschechische Republik reisen, müssen gemäß der gültigen Einreise-Verordnung bei der Rückkehr nach Oberösterreich ein negatives PCR-Testergebnis, das nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt, vorlegen. Kann ein negatives PCR-Testergebnis nicht vorgelegt werden, dann ist unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten und zusätzlich binnen 48h ein PCR-Test zu veranlassen. Ist der Test negativ, gilt die Quarantäne als vorzeitig beendet. Die Kosten für den Test muss die einreisende Person selbst tragen.

Neue Einreisebestimmungen nach Deutschland/Bayern:

Seit 23. Oktober gilt eine Testpflicht für Berufspendler/innen aus Risikogebieten bei der Einreise nach Bayern. Wer aus einem solchen Risikogebiet mindestens einmal wöchentlich in das deutsche Bundesland zu Berufs- oder Bildungszwecken einreist, muss der dort zuständigen Behörde spätestens nach sieben Tagen und dann in regelmäßigen Abständen einen negativen PCR-Test vorlegen. Von Deutschland ausgehend ist aktuell ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet eingestuft.

Keine Corona-Tests ohne Wissen der Eltern

Für heftige Diskussionen in Elternkreisen und Aufregung in Whatsapp-Gruppen, sorgen Missverständnisse rund um das Thema Corona-Tests bei Schulkindern. Auch was den Umgang mit Schulkindern, die Corona-Symptome zeigen, betrifft, kursieren viele Gerüchte – mehr dazu im Beitrag.

Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 886
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 406
  • Steyr: 138
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 360
  • Wels: 302
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 493
  • Braunau: 677
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 460
  • Eferding: 156
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 494
  • Freistadt: 291
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 456
  • Gmunden: 260
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 330
  • Grieskirchen: 372
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 692
  • Kirchdorf: 290
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 412
  • Linz-Land (inkl. Region Enns): 768
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 387
  • Perg: 413
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 571
  • Ried: 367
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 464
  • Rohrbach: 352
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 608
  • Schärding: 418
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 540
  • Steyr-Land: 286
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 433
  • Urfahr-Umgebung: 423
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 519
  • Vöcklabruck: 482
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 365
  • Wels-Land: 329
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 419

Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument.

Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

  • Aktuell sind in 114 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 514 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 588 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 30. November 2020).

Corona-Fälle in Schulen

  • Aktuell sind 285 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 314 Schüler/innen sowie 240 Lehrer/innen positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 30. November 2020).

Aktuell sind 277 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 306 Schüler/innen sowie 225 Lehrer/innen positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 28. November 2020).
Das Land OÖ liefert derzeit keine genaue Auflistung der einzelnen Schulstandorte. Insbesondere bei kleineren Schulen hätten sich Probleme mit der Rückverfolgbarkeit der Fälle ergeben, so die Begründung.

Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

Österreichweite Lage

Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium am 29. November bei 113.033 Personen die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 348.

4.251 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 691 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 2.983. Bei insgesamt 280.530 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 3.083.264 Tests wurden bislang durchgeführt.

Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
  • hochgeladen von Ingo Till

Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Aktuelle Fälle und Kontaktpersonensuche

Der Corona-Krisenstab des Landes OÖ informiert im Rahmen der Kontaktpersonensuche zu positiv getesteten Personen und ihren Aufenthaltsorten in der kritischen Phase der Ansteckung. 
Alle aktuellen diesbezüglichen Aufrufe finden Sie hier

Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

  • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
  • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

Strafen bei Quarantäne-Verstoß

Da es zuletzt immer wieder dazu kommt, dass Infizierte die vorgeschriebene Quarantäne nicht einhalten, soll genauer kontrolliert und auch gestraft werden. Der Quarantäne-Bruch sei laut Bundeskanzler Sebastian Kurz ein Strafrechtsdelikt.

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