Corona-Fälle in OÖ
6.755 Corona-Infizierte, 704 Neuinfektionen, 52.030 Genesene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Mit Stand Donnerstag, 3. Dezember, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 6.755 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 704 neue Infektionen gemeldet worden. Die stark gestiegene Zahl an Spitals- & Intensivpatienten sorgt dafür, dass nicht akut dringende Operationen verschoben werden. 895 (-42/24h) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 144 (-7/24h) davon befinden sich auf einer Intensivstation. Am 1. Dezember wurden in OÖ 3.909 Corona-Tests durchgeführt.

Interview mit Corona-Experte Bernd Lamprecht: Nicht zu viele Lockerungen bis zur Impfung – und warum schnelle Impfstoffentwicklung kein Anlass zur Sorge ist

Massentestungen in der Bevölkerung: Wie man zum Test kommt, was danach passiert und was freiwillige Helfer erwartet, haben wir unter anderem hier zusammengefasst.

Kurz: "Lockdown hat Wirkung gezeigt"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) haben am 2. Dezember das Ende des Komplettlockdowns mit 7. Dezember verkündet, auch wenn der Rückgang der Infektionszahlen nicht so schnell wie erhofft verlaufe, so Kogler.

  • Ausgangsbeschränkungen zwischen 20 und 6 Uhr – Wohnung und Haus dürfen in dieser Zeit nur verlassen werden, um zur Arbeit zu fahren (auch ehrenamtiliche Tätigkeiten), notwendige Grundbedürfnisse wie den Lebensmitteleinkauf abzudecken, andere zu unterstützen oder zu pflegen oder laufen/spazieren zu gehen.
  • Private Treffen sollen etwas gelockert werden: Ein Haushalt darf einen anderen Haushalt treffen – "nicht mehr", so Kurz.
  • Sonderregel für Weihnachten & Silvester: An den Feiertagen (24./25./26.12.) sowie am 31. Dezember dürfen sich insgesamt zehn Personen treffen, unabhängig davon wie vielen Haushalten sie angehören.
  • Der Handel und körpernahe Dienstleister wie Friseure, Kosmetikstudios, Masseure etc. dürfen wieder öffnen – ebenso Bibliotheken und Museen.
  • Kindergärten gehen wieder in den Regelbetrieb, Pflichtschulen, also Volksschule und Unterstufe, sowie die Maturaklassen nehmen wieder den normalen Präsenzunterricht auf für Schüler ab 10 Jahren gilt Maskenpflicht im Unterricht. Die Oberstufe und Unis bleiben im Distance Learning – mehr dazu.
  • Mit 24. Dezember ist das Skifahren erlaubt – so wie alle Sportarten draußen ohne Körperkontakt oder in Mannschaften (Fußball). Indoor-Sport bleibt untersagt – heißt: Auch Fitnessstudios bleiben geschlossen.
  • An den Grenzen soll es speziell über die Feiertage strikte Kontrollen geben. Grund: Speziell aus den Westbalkanstaaten wurden laut Kurz und Nehammer von Rückkehren nach Familienurlauben im Sommer viele Infektionen eingeschleppt. Deshalb müssen Reiserückkehrer für zehn Tage in Quarantäne und dürfen sich erst nach fünf Tagen "freitesten". Ausnahmeregeln für Geschäftsreisende und Berufspendler.
  • Frühestmögliche Öffnung der Kulturbetriebe (Theater- & Konzerthäuser), Gastronomie und Hotellerie mit Einschränkungen ab 7. Jänner – dazu gibt es später eine Entscheidung. Die geschlossenen Betriebe erhalten für den Dezember 50 Prozent Umsatzersatz auf Basis des Umsatzes 2019.
  • Das Veranstalten von Advent- & Weihnachtsmärkten bleibt untersagt.
  • Nach den Weihnachtsfeiertagen soll es eine zweite Runde an Massentests geben.

Die ab 7. Jänner gültigen Regelungen im Detail



Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 59.492 – davon abgezogen werden 52.030 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 707 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 23.483.

Die 7-Tage-Inzidenz – das ist der Wochendurchschnitt an neu gemeldeten Corona-Fällen bezogen auf 100.000 Einwohner – liegt für OÖ derzeit bei 375,2. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

Aktuelle Todesfälle

  • 82-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden)
  • 83-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden)
  • 79-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Freistadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Freistadt)
  • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Freistadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Freistadt)
  • 84-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Rohrbach)
  • 89-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Bezirksalten- und Pflegeheim Lembach)
  • 88-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Schärding, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Schärding)
  • 85-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 87-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Rohrbach)
  • 86-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Wels-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 57-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Perg, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 63-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 92-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 02.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden)
  • 78-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 02.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden)
  • 89-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Braunau, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Krankenhaus St. Josef Braunau)
  • 60-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Vöcklabruck)
  • 72-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Perg, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Ordensklinikum Linz Elisabethinen)
  • 70-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Wels-Stadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 82-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Ried, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 01.12. (Barmherzige Schwestern Krankenhaus Ried)
  • 79-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 02.12. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Gmunden=
  • 75-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz, keine Vorerkrankungen, Todesdatum: 02.12. (Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern)

Nachmeldungen:

  • 78-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Freistadt)
  • 95-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 63-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz, keine Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 54-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Wels-Stadt, keine Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 84-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 15.11. (Bezirksseniorenhaus Gramastetten)
  • 89-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 83-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 63-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Linz, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Kepler Universitätsklinikum)
  • 90-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 27.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Rohrbach)
  • 74-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Perg, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 30.11. (Landesklinikum Amstetten)
  • 61-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Salzkammergut Klinikum Bad Ischl-Gmunden-Vöcklabruck, Standort Vöcklabruck)
  • 86-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Linz-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf-Steyr, Standort Steyr)
  • 74-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk, Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Klinikum Rohrbach)
  • 81-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 79-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Ried, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 29.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Ried)
  • 91-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 15.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 95-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Freistadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 25.11. (Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth Rainbach)
  • 80-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Ried, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Ried)
  • 79-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 27.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Aigen-Schlägl)
  • 90-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Bezirksalten- und -pflegeheim Neukirchen an der Vöckla)
  • 80-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 18.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 83-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Urfahr-Umgebung, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksseniorenheim Walding)
  • 84-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Ried, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Ried)
  • 81-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Wels-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels)
  • 79-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 27.11. (Bezirksalten- und -pflegeheim Neukirchen an der Vöckla)
  • 86-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 05.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Rohrbach-Berg)
  • 84-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 27.11. (Alten- und Pflegeheim Grünburg)
  • 87-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Grieskirchen, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 28.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Grieskirchen)
  • 47-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Grieskirchen, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Bezirksalten- und Pflegeheim Grieskirchen)
  • 90-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Wels-Land, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 30.11. (Altenheim und Sozialzentrum Eberstalzell)

Einen Überblick über die Situtation in den Alten- beziehungsweise Pflegeheimen sowie den Schulen, erhalten Sie weiter unten.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Das Land OÖ stellt hier jeweils drei mal täglich aktualisierte Zahlen zur Verfügung. Sollte es wirklich bahnbrechende Neuigkeiten geben, erfahren Sie es natürlich dennoch topaktuell an dieser Stelle.

Die hier aufgelisteten Daten werden von der Corona-Seite des Landes OÖ und aus den Presseaussendungen des Krisenstabs entnommen. Die Berechnung der Zahl der Neu-Infektionen wird von der BezirksRundschau auf Basis dieser Daten vorgenommen.


Antigen-Tests sollen Schulalltag ermöglichen

Zum kommenden Wiedereinstieg in den „normalen“ Schulalltag ab 7. Dezember gibt es einige Neuerungen. Insbesondere durch den Einsatz von Antigen-Tests soll der Umgang mit Corona-Verdachtsfällen erleichtert werden – mehr dazu.

Ablauf der Massentestungen in der Bevölkerung

Mehr als 1,4 Millionen Oberösterreicher haben von 11. bis 14. Dezember die Möglichkeit, kostenfrei auf Corona getestet zu werden. In Zusammenarbeit mit den Bezirksverwaltungsbehörden, Städten sowie den Gemeinden wurden 150 Standorte, verteilt über das gesamte Bundesland, ausgewählt, an denen knapp 600 Teststraßen zur Verfügung stehen werden. Um die Teststationen zu betreiben und einen geordneten Ablauf ohne Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten garantieren zu können, werden pro Testtag etwa 5.700 Personen im Einsatz sein – mehr dazu.

Verwirrung um Quarantäne

Die Information wonach symptomlose K1-Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne müssen, hat sich hat sich als falsch herausgestellt. „Hier ist uns leider ein Fehler unterlaufen. „Es gehen natürlich alle KAT1-Personen in Absonderung, lediglich getestet werden die symptomlosen nicht mehr. Werden sie symptomatisch, so haben sie ohnehin die Verpflichtung, sich zu melden“, so die Richtigstellung von der zuständigen Kommunikations-Abteilung beim Land OÖ.

Spitäler und Heime: Besuchsverbot verlängert

Weiterhin hohe Infektionszahlen in Alten- und Pflegeheime sowie die steigende Bettenbelegung in Spitälern machen laut Land OÖ eine Verlängerung des Besuchsverbots bis zum Ende des Lockdowns, also einschließlich 6. Dezember nötig. „Es ist uns bewusst, wie wichtig persönliche Treffen für unsere älteren oder kranken Mitbürger sind. Auch für die Angehörigen ist diese Zeit eine besonders schwere Situation. Aber wir müssen jetzt alles tun, um die Gesundheit zu schützen. Wir bitten um das Verständnis der Oberösterreicher und appellieren an alle, sich an die derzeit gesetzten Maßnahmen zu halten, sodass wir die Zahlen wieder senken können und Besuche mit Ende des Lockdowns wieder möglich sind“, betonen Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ).

Land OÖ stockt bei Contact-Tracing auf

Angesichts des stark erhöhten Aufkommens an neuen Corona-Fällen stockt das Land Oberösterreich beim Personal für die Kontaktpersonenermittlung auf. Statt derzeit 72 helfen ab kommender Woche 180 Mitarbeiter beim Contact-Tracing – mehr dazu im Beitrag.

Intensivstationen kommen an Grenzen

Angesichts der drastisch steigenden Erkrankungszahlen könnten die Auslastungsgrenze auf den Intensivstationen schon bald erreicht sein. Mit einem Maßnahmenpaket wollen oö. Spitäler die Versorgung möglichst lange aufrechterhalten. Ohne die Mithilfe der Bevölkerung wird es aber nicht gehen, warnen Mediziner – mehr dazu im Beitrag.

Einreise nach OÖ aus der Tschechischen Republik

Personen, die u.a. zum Einkaufen in die Tschechische Republik reisen, müssen gemäß der gültigen Einreise-Verordnung bei der Rückkehr nach Oberösterreich ein negatives PCR-Testergebnis, das nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt, vorlegen. Kann ein negatives PCR-Testergebnis nicht vorgelegt werden, dann ist unverzüglich eine 10-tägige Quarantäne anzutreten und zusätzlich binnen 48h ein PCR-Test zu veranlassen. Ist der Test negativ, gilt die Quarantäne als vorzeitig beendet. Die Kosten für den Test muss die einreisende Person selbst tragen.

Neue Einreisebestimmungen nach Deutschland/Bayern:

Seit 23. Oktober gilt eine Testpflicht für Berufspendler/innen aus Risikogebieten bei der Einreise nach Bayern. Wer aus einem solchen Risikogebiet mindestens einmal wöchentlich in das deutsche Bundesland zu Berufs- oder Bildungszwecken einreist, muss der dort zuständigen Behörde spätestens nach sieben Tagen und dann in regelmäßigen Abständen einen negativen PCR-Test vorlegen. Von Deutschland ausgehend ist aktuell ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet eingestuft.

Keine Corona-Tests ohne Wissen der Eltern

Für heftige Diskussionen in Elternkreisen und Aufregung in Whatsapp-Gruppen, sorgen Missverständnisse rund um das Thema Corona-Tests bei Schulkindern. Auch was den Umgang mit Schulkindern, die Corona-Symptome zeigen, betrifft, kursieren viele Gerüchte – mehr dazu im Beitrag.

Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 987
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 339
  • Steyr: 124
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 307
  • Wels: 284
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 461
  • Braunau: 670
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 505
  • Eferding: 59
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 365
  • Freistadt: 259
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 299
  • Gmunden: 337
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 262
  • Grieskirchen: 161
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 458
  • Kirchdorf: 243
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 331
  • Linz-Land (inkl. Region Enns): 792
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 334
  • Perg: 382
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 432
  • Ried: 350
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 392
  • Rohrbach: 293
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 403
  • Schärding: 390
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 601
  • Steyr-Land: 271
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 371
  • Urfahr-Umgebung: 410
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 383
  • Vöcklabruck: 442
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 333
  • Wels-Land: 301
    Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 338

Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument.

Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

  • Aktuell sind in 112 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 505 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 552 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 01. Dezember 2020). 

Corona-Fälle in Schulen

  • Aktuell sind 265 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 280 Schüler/innen sowie 209 Lehrer/innen positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 01. Dezember 2020).

Aktuell sind 277 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 306 Schüler/innen sowie 225 Lehrer/innen positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 28. November 2020).
Das Land OÖ liefert derzeit keine genaue Auflistung der einzelnen Schulstandorte. Insbesondere bei kleineren Schulen hätten sich Probleme mit der Rückverfolgbarkeit der Fälle ergeben, so die Begründung.

Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

Österreichweite Lage

Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium am 1. Dezember bei 108.054 Personen die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 311.

4.482 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 691 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 3.329. Bei insgesamt 287.654 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 3.121.510 Tests wurden bislang durchgeführt.

Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
  • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
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Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

  • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
  • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

Strafen bei Quarantäne-Verstoß

Da es zuletzt immer wieder dazu kommt, dass Infizierte die vorgeschriebene Quarantäne nicht einhalten, soll genauer kontrolliert und auch gestraft werden. Der Quarantäne-Bruch sei laut Bundeskanzler Sebastian Kurz ein Strafrechtsdelikt.

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