Corona-Fälle in OÖ
3.562 Corona-Infizierte, 612 Neuinfektionen, 8.964 Genesene

Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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Mit Stand Sonntag, 25. Oktober, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 3.562 "aktive" Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 612 neue Infektionen gemeldet worden. 

OÖ. Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 12.526 – davon abgezogen werden 8.964 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 92 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 11.585

Die 7-Tage-Inzidenz – das ist der Wochendurchschnitt an neu gemeldeten Corona-Fällen bezogen auf 100.000 Einwohner – liegt für OÖ derzeit bei 182,2. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

239 Corona-Kranke werden derzeit in Spitälern behandelt – 24 davon befinden sich auf einer Intensivstation. Am 22. Oktober wurden in OÖ 3.242 Corona-Tests durchgeführt.

Einen Überblick über die Situtation in den Alten- beziehungsweise Pflegeheimen erhalten Sie ab sofort weiter unten bei den Schulen.

Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Das Land OÖ stellt hier jeweils drei mal täglich aktualisierte Zahlen zur Verfügung. Sollte es wirklich bahnbrechende Neuigkeiten geben, erfahren Sie es natürlich dennoch topaktuell an dieser Stelle.

Die hier aufgelisteten Daten werden von der Corona-Seite des Landes OÖ und aus den Presseaussendungen des Krisenstabs entnommen. Die Berechnung der Zahl der Neu-Infektionen wird von der BezirksRundschau auf Basis dieser Daten vorgenommen.



-->>> Überblick zu den aktuellen Einschränkungen in Oberösterreich (Stand: 23. Oktober)

Neue Einreisebestimmungen nach Deutschland/Bayern:

Seit 23. Oktober gilt eine Testpflicht für Berufspendler/innen aus Risikogebieten bei der Einreise nach Bayern. Wer aus einem solchen Risikogebiet mindestens einmal wöchentlich in das deutsche Bundesland zu Berufs- oder Bildungszwecken einreist, muss der dort zuständigen Behörde spätestens nach sieben Tagen und dann in regelmäßigen Abständen einen negativen PCR-Test vorlegen. Deutschland stuft ab morgen ganz Österreich mit Ausnahme des Bundeslandes Kärnten als Risikogebiet ein.

"Schul-Ampel" weiterhin in ganz OÖ auf Gelb

Trotz einer deutlichen „Verdunklung“ der Ampelfarbe in ganz Oberösterreich – sieben oö. Bezirke sind mit 23. Oktober rot – bleibt die abgekoppelte „Schul-Ampel“ in allen Bezirken gelb – mehr dazu im Beitrag.

Aus für Gesichtsvisiere mit 7. November

Die insbesondere bei der Personen, die mit Mund-Nasen-Schutz (MNS) arbeiten müssen, beliebten Gesichtsvisiere, sind schon bald nicht mehr als MNS-Masken-Ersatz zulässig. Nach einer Übergangsfrist von zwei Wochen sind ab 7. November nur mehr die herkömmlichen MNS-Masken vorgesehen – bei Veranstaltungen und an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, künftig auch im Freien. Atteste, die davon befreien, dürfen ausdrücklich nur von einem zur berufsausübung berechtigten Arzt ausgestellt werden.

Rückkehr des Babyelefanten

Nachdem der Verassungsgerichtshof im Juli den Ein-Meter-Abstand im Freien für ungültig erklärt hat, ist der Babyelefant nun ab 25. Oktober zurück – diesmal mit Rückendeckung aus dem Covid-19-Maßnahmengesetz.

Alkoholverbot vor Lokalen

Ebenso ab 25. Oktober darf nach der Sperrstunde im Radius von 50 Metern rund um Gastro-Betriebe kein Alkohol mehr getrunken werden. Das gilt auch für Tankstellen und Würstelstände oder dergleichen.

Maskenpflicht in für Altenheim-Bewohner

Ab 25. Oktober müssen auch die Bewohner von Alten-, Pflege- und Behindertenheimen in den allgemein zugänglichen Bereichen Masken tragen. Damit begegnet man den zuletzt aufkommenden Clusterbildungen in derartigen Heimstätten – siehe weiter unten.

Ab 25. Oktober: Treffen drinnen nur zu sechst

In Österreich gibt es derzeit eine Verdoppelung der Neuinfektionen innerhalb von drei Wochen, wenn der Trend nicht abreiße, bedeutet das 6.000 Neuinfektionen im Dezember, so Bundeskanzler Sebastian Kurz in einer Pressekonferenz am 19. Oktober.  Die deutlich steigenden Infektionszahlen machen laut Bundesregierung weitere Maßnahmen in Österreich notwendig – "die Situation ist eine sehr ernste. Wir müssen daher jetzt alles tun, um gegenzusteuern und einen zweiten Lockdown zu verhindern".

  • Bei privaten Veranstaltungen dürfen ab Sonntag, 25. Oktober, 0 Uhr, maximal 6 erwachsene Personen im Indoor- und maximal 12 erwachsene Personen im Outdoor-Bereich zusammentreffen. Dazu kommen maximal sechs Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren. Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz könne und dürfe diese Regelung in privaten Wohnungen nicht kontrolliert werden, aber es gebe die dringende Empfehlung sich daran zu halten, denn:
    "Wenn zu viele Menschen in Österreich Partys zuhause feiern und sich freuen, dass die Polizei keine Handhabe hat, wird das zu steigenden Infektionszahlen und noch härteren Maßnahmen führen. In vielen anderen Ländern sind Restaurants und Schulen wieder geschlossen."

  • Bei professionellen Veranstaltungen, wie im Theater oder bei Fußballspielen der österreichischen Bundesliga, gelten die Maximalgrenzen von 1.000 Personen im Indoor- und 1.500 Personen im Outdoor-Bereich.
  • Die Mund-Nasenschutz-Maske ist während der kompletten Veranstaltung zu tragen. Zudem dürfen keine Speisen und Getränke ausgegeben werden. Beerdigungen sind von dieser Regelung ausgeschlossen.

Zudem können die Landeshauptmänner weitere Verschärfungen veranlassen. Als Denkanstöße werden etwa die Sperrstunde oder Alkoholverbote genannt. Auch der Bildungsbereich oder Maßnahmen zur regionalen Quarantäne können zur Diskussion stehen. Diese Optionen lässt der Bundeskanzler den einzelnen Bundesländern frei.
Harsche Kritik übt Kanzler Kurz an den Corona-Leugnern:

"Es gibt leider einige, die sich weigern und Maßnahmen absichtlich ignorieren und andere sogar aufrufen, die Maßnahmen zu brechen. Diese Menschen verursachen einen großen Teil des Schadens, den wir dann alle gemeinsam ausbaden müssen. Und dafür habe ich absolut kein Verständnis."

Neue Maßnahmen in OÖ, Sperrstunde bleibt

Eine verpflichtende Gästeregistrierung in der Gastronomie und eine Erhöhung der Schutzmaßnahmen in Alters- und Pflegeheimen sind fix – Details dazu im Beitrag.
Weiteren lokale Verschärfungen in Oberösterreich seien derzeit nicht geplant, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Die Sperrstunde in der Gastronomie wird vorerst nicht vorverlegt – es bleibt bei 1 Uhr: „Experten befürchten, dass sich noch mehr unkontrolliert in den Privatraum verlagert. Außerdem gibt es seit Wochen konsequente Kontrollen der Exekutive zur Einhaltung der Sperrstunden in der Gastronomie“, so der Landeshauptmann. Bislang gab es über 16.000 Kontrollen in Oberösterreich, aus denen nur rund 170 Anzeigen (ein Prozent) resultierten.

Keine Corona-Tests ohne Wissen der Eltern

Für heftige Diskussionen in Elternkreisen und Aufregung in Whatsapp-Gruppen, sorgen Missverständnisse rund um das Thema Corona-Tests bei Schulkindern. Auch was den Umgang mit Schulkindern, die Corona-Symptome zeigen, betrifft, kursieren viele Gerüchte – mehr dazu im Beitrag.

Die Cluster in OÖ

  • Eine neue Fallhäufung gibt es an der Landwirtschaftlichen Fachschule und Berufsschule Waizenkirchen (Bezirk Grieskirchen) mit 16 positiven Schülerinnen und Schülern.
  • Die Fallhäufung im Zuge einer Musikprobe im Bezirk Rohrbach zeigt sich mit aktuell 30 Personen (16 Teilnehmer, 14 Folgefälle) stabil.
  • Im Zusammenhang mit einem Fußballverein im Bezirk Grieskirchen zeigt sich die Fallhäufung mit gesamt 40 Personen (25 Teilnehmer, 15 Folgefälle) ebenso stabil.
  • Die bei einem Chor im Bezirk Vöcklabruck entstandene Fallhäufung umfasst aktuell 15 Personen (11 Teilnehmer, 4 Folgefälle).
  • Bei einem fleischverarbeitenden Betrieb im Bezirk Ried ist die Zahl der infizierten Personen stabil mit 160 Personen (151 Mitarbeiter/innen und 9 Folgefälle).

Experten fordern Besonnenheit

Renommierte Experten plädieren für mehr Sachlichkeit und vor allem Verhältnismäßigkeit in der Corona-Krise. Es werde zu viel und zu ungezielt getestet, außerdem sei es wichtig, andere Krankheiten nicht außer Acht zu lassen, so die einhellige Meinung – mehr dazu im Beitrag

Die "Corona-Ampel" für die oö. Bezirke

Jede Woche (meistens) Freitags wird die "Corona-Ampel" aktualisiert. 

Umdenken bei Kontakpersonen angebracht?

Eine Änderung im Umgang mit Kontaktpersonen von Corona-Infizierten könnte laut Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser positive Effekte haben – Mehr dazu im Beitrag

Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

  • Linz: 380
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 166,2
  • Steyr: 87
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 225,2
  • Wels: 218
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 296,5
  • Braunau: 118
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 93,9
  • Eferding: 111
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 301,6
  • Freistadt: 156
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 216,1
  • Gmunden: 232
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 192,9
  • Grieskirchen: 268
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 349,2
  • Kirchdorf: 54
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 109
  • Linz-Land inkl. Region Enns: 218
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 133,1
  • Perg: 75
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 109,6
  • Ried: 240
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 341,5
  • Rohrbach: 133
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 230
  • Schärding: 226
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 314,1
  • Steyr-Land: 104
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 158,9
  • Urfahr-Umgebung: 114
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 117
  • Vöcklabruck: 300
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 210,6
  • Wels-Land: 138
    Fälle pro 100.000 Einwohner: 168,3

Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument.

Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

Aktuell sind in 29 Oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 126 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (23.10.2020).

Corona-Fälle in Schulen

Folgende Schüler, Lehrkräfte bzw. Mitarbeiter von Schulen wurden positiv auf Covid-19 getestet (23. Oktober 2020):
· 1 Mitarbeiter Berufsschule Linz 3
· 1 Lehrer Berufsschule Linz 3
· 1 Schüler Bundes-Oberstufenrealgymnasium Honauerstraße
· 1 Lehrer Privatschule "Bischöfliches Gymnasium Petrinum"
· 1 Lehrer Berufsschule Linz 2
· 1 Schüler Berufsschule Linz 2
· 1 Schüler Neue Mittelschule 17 (Dr. Karl Renner)
· 1 Schüler Bundesrealgymnasium Landwiedstraße
· 2 Schüler Neue Mittelschule 22 (Dr.-Ernst-Koref-Schule)
· 1 Schüler Höhere technische Bundeslehranstalt Goethestraße
· 1 Mitarbeiter Volksschule 45 "Lernwerkstatt für Kopf, Herz und Hand"
· 1 Schüler Volksschule 46 Scharmühlwinkelschule
· 3 Schüler Bundeshandelsakademie Auhof
· 1 Schüler Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Landwiedstraße
· 1 Schüler Volksschule "Promenade-Berggasse-Dr. Rudolf Kirchschläger-Schule"
· 4 Schüler Bundesrealgymnasium Michaelerplatz
· 2 Schüler Berufsschule Wels 1
· 1 Schüler Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Anton-Bruckner-Straße Wels
· 1 Lehrer Berufsschule Wels 3
· 2 Schüler Volksschule 8
· 1 Schüler Bundeshandelsakademie I Wels
· 1 Schüler Berufsschule "Mattighofen"
· 1 Schüler Höhere technische Bundeslehranstalt Braunau
· 1 Schüler Volksschule Schwand im Innkreis
· 1 Schüler Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Braunau
· 1 Schüler Polytechnische Schule Eferding
· 1 Schüler Neue Mittelschule Unterweißenbach
· 2 Schüler Neue Mittelschule Windhaag bei Freistadt
· 1 Lehrer Private Neue Mittelschule der Marianisten Freistadt
· 1 Schüler Neue Mittelschule Pregarten
· 2 Schüler Neue Mittelschule "Freistadt"
· 1 Schüler Volksschule Unterweißenbach
· 2 Lehrer Berufsschule Gmunden 1
· 2 Schüler Berufsschule Gmunden 1
· 1 Schüler Bundes-Oberstufenrealgymnasium Grieskirchen
· 16 Schüler Landwirtschaftliche Fachschule und Berufsschule Waizenkirchen
· 1 Mitarbeiter Landwirtschaftliche Fachschule und Berufsschule Waizenkirchen
· 3 Lehrer Landwirtschaftliche Fachschule und Berufsschule Waizenkirchen
· 1 Lehrer Volksschule Ansfelden
· 1 Schüler Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Enns
· 1 Mitarbeiter Volksschule Haid
· 1 Lehrer Volksschule Haid
· 1 Schüler Volksschule Sankt Marien bei Neuhofen
· 1 Schüler Volksschule Haag
· 1 Schüler Volksschule Grein
· 1 Schüler Bundeshandelsakademie Perg
· 2 Schüler Bundes-Oberstufenrealgymnasium Ried im Innkreis
· 1 Schüler Neue Mittelschule Obernberg am Inn
· 1 Lehrer Neue MittelschuleAurolzmünster
· 1 Schüler Höhere technische Bundeslehranstalt Ried im Innkreis
· 2 Lehrer Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Rohrbach-Berg
· 1 Schüler Bundeshandelsakademie Schärding
· 1 Lehrer Höhere technische Bundeslehranstalt Andorf
· 1 Schüler Neue Mittelschule Sierning
· 1 Schüler Volksschule Mondsee
· 1 Lehrer Neue Mittelschule 1 Marchtrenk
· 1 Schüler Volksschule 2 Dr. Schärf Schule
· 2 Schüler Neue Mittelschule 2 Marchtrenk
· 1 Lehrer Volksschule Stadl-Paura
· 1 Lehrer Volksschule Thalheim bei Wels

    Hier werden täglich nur die aktuellsten Fälle angeführt – für Informationen zu einzelnen Schulen beziehungsweise etwaigen Clusterbildungen, besuchen Sie bitte die jeweilgen Bezirks-Seiten. Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

    Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

    Österreichweite Lage

    Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium am 24. Oktober, 14.02 Uhr, bei 28.100 Personen die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 172.

    1.177 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 175 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 978. Bei insgesamt 79.770 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 2.070.615 Tests wurden bislang durchgeführt.

    Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
    • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
    • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
    • hochgeladen von Ingo Till

    Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

    Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

    Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

    Aktuelle Fälle und Kontaktpersonensuche

    Der Corona-Krisenstab des Landes OÖ informiert im Rahmen der Kontaktpersonensuche zu positiv getesteten Personen und ihren Aufenthaltsorten in der kritischen Phase der Ansteckung. 
    Alle aktuellen diesbezüglichen Aufrufe finden Sie hier

    Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

    Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

    • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich in 10-tägige Heimquarantäne begeben.
    • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

    Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

    Strafen bei Quarantäne-Verstoß

    Da es zuletzt immer wieder dazu kommt, dass Infizierte die vorgeschriebene Quarantäne nicht einhalten, soll genauer kontrolliert und auch gestraft werden. Der Quarantäne-Bruch sei laut Bundeskanzler Sebastian Kurz ein Strafrechtsdelikt. Mehr Infos zu den Maßnahmen

    Alle Informationen zum Thema Corona-Virus in Oberösterreich finden Sie hier: meinbezirk.at/corona-ooe

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