Corona-Fälle in OÖ
2.286 Corona-Infizierte, 265 Neuinfektionen*, 1.365 Verstorbene

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
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  • Das Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt den Alltag der Österreicher bereits seit Mitte März diesen Jahres.
  • Foto: ktsdesign/panthermedia
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Mit Stand Samstag, 16. Jänner 2021, 8 Uhr, gibt es in Oberösterreich 2.286 "aktive" Fälle bestätigter Corona-Infektionen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 265 neue Infektionen* gemeldet worden. Bisher sind 1.365 Menschen mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Die immer noch hohe Zahl der an Corona erkrankten Spitals- & Intensivpatienten sorgt dafür, dass nicht akut dringende Operationen verschoben werden. 344 (-7/24 Stunden) Corona-Kranke werden derzeit in den oö. Spitälern behandelt. 52 (+1) davon befinden sich auf einer Intensivstation. Am 15. Jänner wurden in OÖ 1.104 PCR-Corona-Tests und 201 Antigen-Tests durch niedergelassene Ärzte durchgeführt. Geimpft sind mit Stand 16. Jänner 12.706 Oberösterreicher.

*Aufgrund einer Systemumstellung des Bundes werden positive Antigen-Schnelltests nun in die Statistik des Landes OÖ aufgenommen. Bei symptomatischen Personen braucht der positive Antigentest nicht mehr durch PCR bestätigt werden. Die Person wird behördlich abgesondert und das CT durchgeführt. Bei asymptomatischen Personen im Rahmen von Massentests oder Dauertest müssen die positiven Antigentests durch einen PCR Test bestätigt werden.
Bei den seit 20.12.2020 durchgeführten 124.878 Antigen-Tests wurden bisher 1.068 Corona-Infizierte (bestätigt durch PCR-Test) entdeckt – das sind 0,86 Prozent.

Britische Virus-Mutation nun auch in OÖ

Aktuell wurde die neue Virusmutation in Oberösterreich bei zwei Personen aus einer Gemeinde im Bezirk Braunau, die sich in der Steiermark angesteckt haben, nachgewiesen – Mehr dazu im Beitrag

Anmeldung für die Impfungen

Seit 15. Jänner kann man sich telefonisch (0732/772078700 – am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) oder online zur Corona-Schutzimpfung anmelden – allerdings nur wenn man älter als 80 Jahre ist. Die am ersten Tag vom Ansturm der Impfwilligen völlig überforderte Onlineplattform sollte nun funktionieren – es waren mit Stand Freitagabend 9.230 Personen angemeldet. Die derzeit noch freien Termine werden jetzt telefonisch vergeben, um auch Personen ohne Internet-Zugang ausreichend Anmeldemöglichkeit zu geben. Mehr dazu im Beitrag.

Massentests auf 22. bis 24. Jänner verlegt

Da die Oppositionspartien SPÖ, FPÖ und Neos mit ihrer Mehrheit im Bundesrat das Inkrafttreten des Gesetzes zum Freitesten aus dem Lockdown ab 18. Jänner verzögern, verlängert sich der Lockdown für alle bis mindestens 24. Jänner. Aus Expertensicht sind die derzeitigen Infektionszahlen für ein Lockern der Maßnahmen aber ohnehin zu hoch.
Land OÖ und der oö. Städtebund haben sich als Reaktion auf den Entfall der Möglichkeit zum Freitesten darauf verständigt, dass die Antigen-Massentests erst von 22. bis 24. Jänner stattfinden – statt wie bisher geplant von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. Jänner. Wer sich bereits für den ursprünglichen Termin angemeldet hat, wird kontaktiert und eingeladen, sich für den späteren Testtermin anzumelden. Nach den Massentests soll es kontinuierlich Gratis-Testangebote für die Bevölkerung geben.
Mehr Informationen

Lockdown-Einschränkungen bis 24. Jänner

  • Die Schulen sind seit dem Jahreswechsel geschlossen – ab 7. Jänner soll allerdings wieder Unterricht im Distance-Learning erfolgen. Jüngere Schüler mit Betreuungsbedarf können an die Schulen kommen. Für die Oberstufen soll es kurze Präsenzphasen, etwa für Schularbeiten, geben. Ab wann wieder persönlicher Unterricht in den Schulen stattfindet, ist derzeit noch ungewiss. Lehrer und Schüler ab einem gewissen Alter sollen dann wöchentlich getestet werden – geplant ist ein weniger unangenehmes Testverfahren, bei dem nur im vorderen Nasenbereich Abstriche genommen werden.
  • Die Kindergärten bleiben wie die Schulen für die Betreuung offen. Die Kindergartenpflicht im letzten Kindergartenjahr wird jedoch wieder aufgehoben.
  • Der Großteil des Handels muss nun voraussichtlich bis 24. Jänner geschlossen halten – ein kontaktloses Abholen bleibt erlaubt. Selbiges gilt weiterhin für die Gastronomie. Für die betroffenen Betriebe gibt es nach derzeitigem Stand ab 2021 nurmehr einen Fixkostenersatz.
  • Geöffnet sind Drogeriemärkte, Apothekenund natürlich der Lebensmittelhandel, also Supermärkte, Bäcker, Fleischer etc.
  • Körpernahe Dienstleister wie Friseure oder Masseure dürfen ihre Dienste während der Phase des dritten harten Lockdowns nicht anbieten.
  • Die Ausgangsbeschränkungen gelten rund um die Uhr: Das Haus darf nur zu beruflichen oder Ausbildungs-Zwecken, zum Einkaufen, zur Unterstützung anderer Menschen und zum Sport oder Spazierengehen verlassen werden.
  • Seilbahnen und Skilifte dürfen seit Weihnachten in Betrieb sein. FFP2-Masken sind für die Ski- und Snowboardfahrer bei den Liften Pflicht.


Fahrplan zur Corona-Impfung in Oberösterreich


Grundsätzliche Planung:

  • In der ersten Phase werden Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen in Alten- und Pflegeheimen durch betreuende Ärzt/innen sowie das Personal der Krankenanstalten geimpft werden.
  • In der Phase 2 ab Februar sollen Risikopersonen und Personen in kritischer Infrastruktur geimpft werden. Hier werden die Hausärzte bereits eingebunden sein.
  • In Phase 3 ab April sollen so viele Impfstoffe zur Verfügung stehen, dass die Impfung der Allgemeinbevölkerung angeboten werden kann. Dies soll sowohl bei den niedergelassenen Ärzt/innen als auch in Form von lokalen Impfstellen angeboten werden.

Corona-Experte Bernd Lamprecht:
Warum schnelle Impfstoffentwicklung kein Anlass zur Sorge ist


Corona-Zahlen in Oberösterreich

Die Gesamtzahl aller seit Beginn der Krise positiv getesteten Oberösterreicher beträgt 77.003 – davon abgezogen werden 73.352 Personen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus hinter sich haben, sowie 1.365 verstorbene Oberösterreicher. Zahl der Personen in Quarantäne: 8.787.

Die 7-Tage-Inzidenz, das ist der Wochendurchschnitt an neu gemeldeten Corona-Fällen bezogen auf 100.000 Einwohner, für OÖ liegt derzeit bei 119,2. Dieser Wert hat sich zur überblicksmäßigen Risikoeinschätzung durchgesetzt, weil er einerseits eine bessere Vergleichbarkeit schafft und andererseits Ausreißer an einzelnen Tagen ausgleicht. 

Aktuelle Todesfälle

  • 68-jähriger Patient, wohnhaft im Bezirk Gmunden, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 15.01. (Salzkammergutklinikum Standort Bad Ischl)

Nachmeldungen Todesfälle:

    • 84-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Perg, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 11.01. (SENIORium Bad Kreuzen)
    • 87-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Perg, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 14.01. (Landesklinikum Amstetten)
    • 84-jähriger Mann, wohnhaft im Bezirk Kirchdorf, Vorerkrankungen unbekannt, Todesdatum: 13.01. (BAPH Micheldorf)
    • 98-jährige Patientin, wohnhaft im Bezirk Linz-Stadt, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 12.01. (Klinik unbekannt)

    Einen Überblick über die Situtation in den Alten- beziehungsweise Pflegeheimen sowie den Schulen, erhalten Sie weiter unten.

    Achtung: Alle in diesem Beitrag ersichtlichen Daten werden einmal täglich – immer morgens – aktualisiert. Das Land OÖ stellt hier jeweils drei mal täglich aktualisierte Zahlen zur Verfügung. Sollte es wirklich bahnbrechende Neuigkeiten geben, erfahren Sie es natürlich dennoch topaktuell an dieser Stelle.

    Infektionsfälle in den Bezirken & 7-Tage-Inzidenz

    Zahl der aktuell positiv auf Covid19 getesteten Personen in den Bezirken und Statutarstädten sowie Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner = 7-Tage-Inzidenz.

    • Linz: 164
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 92,5
    • Steyr: 20
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 57,8
    • Wels: 75
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 102,4
    • Braunau: 261
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 168,6
    • Eferding: 49
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 108,5
    • Freistadt: 90
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 115,2
    • Gmunden: 294
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 181,6
    • Grieskirchen: 105
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 126,4
    • Kirchdorf: 82
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 147,2
    • Linz-Land (inkl. Region Enns): 202
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 88,5
    • Perg: 127
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 114,5
    • Ried: 135
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 181,6
    • Rohrbach: 92
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 168
    • Schärding: 134
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 160,3
    • Steyr-Land: 75
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 95,5
    • Urfahr-Umgebung: 70
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 62,8
    • Vöcklabruck: 208
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 114,4
    • Wels-Land: 103
      Fälle in vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner: 102,4

    Steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert auf mehr als 50, so geht die Corona-Ampel-Kommission von einem "hohen", steigt er auf mehr als 100, von einem "sehr hohen" Infektionsrisiko aus. Eine Einstufung auf Ampelfarbe Orange bzw. Rot ist möglich. Zuvor werden aber noch weitere Faktoren, wie etwa die Belegung der Krankenhausbetten, geprüft – Details dazu gibts in diesem Dokument.

    Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

    • Aktuell sind in 61 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen 143 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 231 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 15. Jänner 2021).
    • Anmeldung für Tests vor einem Alten- & Pflegeheim-Besuch:
      Besuch im jeweiligen Heim telefonisch anmelden, dabei gibt es Infos für Testmöglichkeiten Die angeführten Angebote sind Ergänzung zu den bereits bestehenden Testmöglichkeiten bei den niedergelassen Ärztinnen und Ärzten, in den Apotheken oder für Betriebe bei der WKOÖ (www.wko.at/service/ooe/Corona-Schnelltest), die Schnellteststationen für Mitarbeiter dieser Betriebe beim WIFI Linz und bei der WKOÖ Vöcklabruck eingerichtet hat. Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit weiteren Testpartnern (Ärzten und Apotheken) in ganz Oberösterreich, insbesondere in der Region Steyr, im oberen Mühlviertel, im inneren Salzkammergut und im Innviertel.

    Corona-Fälle in Schulen

    • Aktuell sind 96 oberösterreichische Schulstandorte von Covid-19 betroffen und 107 Schüler/innen sowie 23 Lehrer/innen, sowie 8 Personen, die dem übrigen schulischen Personal zuzurechnen sind, positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: 15. Jänner 2021).

    Das Land OÖ liefert derzeit keine genaue Auflistung der einzelnen Schulstandorte. Insbesondere bei kleineren Schulen hätten sich Probleme mit der Rückverfolgbarkeit der Fälle ergeben, so die Begründung.

    Für alle Fragen, die den laufenden Schulbetrieb betreffen hat die Bildungsdirektion eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr unter +43 732 7071-4131 oder +43 732 7071-4132

    Die aufgelisteten Bezirks-Daten werden der Corona-Seite des Landes OÖ entnommen. Die betroffenen Schulen werden per Presseaussendung übermittelt.

    Österreichweite Lage

    Österreichweit liegt die Zahl der positiv getesteten, aktiven Fälle laut Gesundheitsministerium mit Stand 16. Jänner 2021 bei 26.200 Personen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 131.

    2.042 Menschen sind derzeit in Spitalsbehandlung, davon 337 auf einer Intensivstation. Die Zahl der Corona-Todesfälle laut Definition des Epidemiologischen Meldesystems (EMS): 6.964. Bei insgesamt 389.752 Personen in Österreich ist bisher eine Infektion mit dem Corona-Virus festgestellt worden. 7.379.973 Testungen wurden bislang durchgeführt. Seit 13. Jänner wird hier die Summe aus PCR- und Antigen-Tests angegeben, was eine starke Steigerung der Testzahlen zur Folge hat.

    Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
    • Bereits mehr als eine Million Corona-Tests wurden österreichweit durchgeführt.
    • Foto: Werner Kerschbaummayr/fotokerschi.at
    • hochgeladen von Ingo Till

    Infos zu Testungen und Gesundheitsnummer 1450

    Fühlt sich jemand krank und hat Symptome, soll die Gesundheitsberatung unter 1450 kontaktiert werden. Die Mitarbeiter/innen der telefonischen Gesundheitsberatung 1450 geben individuelle, auf den Anrufer abgestimmte Auskünfte und Empfehlungen. Derzeit stehen bis zu 10 Drive-Ins zur Probenabnahme zur Verfügung. Es gibt pro Bezirk ein mobiles Team. Für alle anderen Fragen, die nicht konkret den Gesundheitszustand betreffen, bietet die AGES umfassende Informationen unter anderem auf ihrer Homepage www.ages.at an.

    Auf der Homepage des Landes Oberösterreich finden Sie einen Überblick über sämtliche Hotlines und Informationsstellen.

    Kontaktpersonen: Wer muss in Quarantäne?

    Für eine einheitliche Vorgehensweise im Kontaktpersonenmanagement hat der Bund klare Richtlinien vorgegeben: So werden Kontaktpersonen in zwei Kategorien eingeteilt.

    • Zur ersten Kategorie zählen diejenigen, die aufgrund von Dauer und Nähe des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko aufweisen. Sie müssen sich für in 10-tägige Heimquarantäne begeben – auch wenn keine Symptome bestehen.
    • Zur zweiten Kategorie zählen Kontakte mit niedrigem Infektionsrisiko. Diese sind angewiesen, ihren Gesundheitszustand im Auge zu behalten und sich bei Symptomen zu melden. Wie der Krisenstab des Landes OÖ festhält, gilt dabei grundsätzlich die Einschätzung der individuellen Situation des Geschehens durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

    Eine behördlich angeordnete zehntägige Quarantäne ist bei Kontaktpersonen der Kategorie eins laut Bundesvorgaben unumgänglich. Durch einen negativen Covid-19-Test wird sie nicht aufgehoben – denn auch dann könnte die Person infiziert sein und ein Ausbruch der Krankheit zeitverzögert eintreten.

    Strafen bei Quarantäne-Verstoß

    Da es zuletzt immer wieder dazu kommt, dass Infizierte die vorgeschriebene Quarantäne nicht einhalten, soll genauer kontrolliert und auch gestraft werden. Der Quarantäne-Bruch sei laut Bundeskanzler Sebastian Kurz ein Strafrechtsdelikt.

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