Schulstart in Oberösterreich
Herausforderung Schulweg

Kommenden Montag ist es soweit – für 190.000 oö. Schüler beginnt der Schulallatg – unter ihnen 14.399 Taferlklassler.
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  • Kommenden Montag ist es soweit – für 190.000 oö. Schüler beginnt der Schulallatg – unter ihnen 14.399 Taferlklassler.
  • Foto: Rudolf Laresser
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OÖ. In wenigen Tagen beginnt das neue Schuljahr. Die Absolvierung des Schulwegs ist dabi eine der größten Herausforderungen für Kinder, das zeigt eine aktuelle Untersuchung des ÖAMTC Oberösterreich mit Hilfe von sogenannten Eye-Tracking-Aufnahmen. Dabei wurde das Blickverhalten von fünf- bis neunjährigen Kindern im Straßenverkehr analysiert um besser nachvollziehen zu können, wie Kinder die Situation wahrnehmen. Die Auswertung zeigt, dass vor allem Taferlklassler noch keinen sicheren Pendelblick haben. Zudem können sie schwer abschätzen wie schnell ein herannahendes Auto fährt, wie groß der Abstand ist und ob es vor dem Zebrastreifen stehen bleiben wird.

Sicherheit durch Routine
Damit die Mädchen und Jungen sicher zur Schule kommen, braucht es viel Übung und Erwachsene, die konsequent vorleben, wie man sich im Straßenverkehr korrekt verhält, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Harald Großauer, Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich appelliert zudem an alle Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen wieder besonders vorsichtig zu sein: „Schulstart bedeutet nicht nur für die Eltern und Kinder besondere Achtsamkeit an den Tag zu legen, auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer gilt erhöhte Aufmerksamkeit."

ÖAMTC-Tipps für einen sicheren Schulweg

  • Seien Sie ein Vorbild! Leben Sie Kindern konsequent vor, wie man sich im Straßenverkehr korrekt verhält.
  • Thematisieren Sie den Straßenverkehr und sprechen Sie Gefahren aktiv an.
  • Trainieren Sie mit Ihren Kindern aktiv die sichere Verkehrsteilnahme.
  • Üben Sie im Bedarfsfall auch die Öffi-Benutzung: Wo stelle ich mich hin, wenn die Haltestelle nahe am Straßenrand ist? Wie warte ich beim Einsteigen? U.s.w.
  • Sagen Sie ihrem Kind, dass es sich nicht darauf verlassen darf, dass sich Verkehrsteilnehmer immer korrekt verhalten.
  • Respektieren Sie die Tempolimits und fahren Sie besonders rücksichtsvoll, wenn Kinder zu sehen sind.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit zusätzlichen Verkehr vor Schulen und Kindergärten.
  • Befördern Sie Ihre Kinder immer im passenden Kindersitz.
  • Machen Sie ihre Kinder besser sichtbar – mit Reflektoren und heller Kleidung.
  • Kinder sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Verlassen Sie sich niemals darauf, dass Kinder im Straßenverkehr das Richtige tun.
  • Der kürzeste Schulweg ist nicht unbedingt die sicherste Strecke – Sicherheit geht vor.
  • Begeben Sie sich auf Augenhöhe, um die Gefahren im Straßenverkehr gemeinsam mit Ihrem Kind zu erkennen.
  • Erklären Sie ihrem Kind sachlich und möglichst kurz, worauf es achten soll und wo Probleme auftreten können.
  • Vermeiden Sie unbedingt, durch Übertreibung beim Kind Angst auszulösen. Unterstützen Sie es eher mit Lob für richtiges Verhalten.
  • Der Schulweg sollte nicht nur unter Idealbedingungen, sondern wirklichkeitsgetreu und zu üblichen Schulstartzeiten geübt werden.


Mehr Informationen unter: oeamtc.at/schulweg

Kommenden Montag ist es soweit – für 190.000 oö. Schüler beginnt der Schulallatg – unter ihnen 14.399 Taferlklassler.
ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger und ÖAMTC OÖ-Landesdirektor Harald Großauer bitten zum Schulstart alle Verkehrsteilnehmer um besondere Achtsamkeit.

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