Gebet 2.0
Keine Gottesdienste in den Kirchen

Die Gläubigen sind eingeladen am Gottesdienst, über die Medien teilzunehmen.
  • Die Gläubigen sind eingeladen am Gottesdienst, über die Medien teilzunehmen.
  • Foto: Diözese Linz/Linsinger
  • hochgeladen von Marlene Mülleder

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat der Bundeskanzler die Spitzen der anerkannten Kirchen- und Religionsgemeinschaften zu einer Beratung eingeladen. Seitens der katholischen Kirche hat Kardinal Schönborn als Vorsitzender der Österreichischen Bischofkonferenz teilgenommen.

Bischof Manfred Scheuer hat daher für die Diözese Linz angeordnet, Versammlungen aller Art (in geschlossenen Räumen und im Freien)  aufgrund des hohen Übertragungsrisikos bis auf weiteres abzusagen. Gottesdienste finden daher  ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Doch die Kirche hört nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern. Die Priester sind aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die ihnen anvertrauten Gläubigen und für die Welt zu feiern. Die Gläubigen sind eingeladen, über die Medien teilzunehmen – Radio, Fernsehen, Onlinestream – und sich im Gebet zuhause anzuschließen.

Obwohl diese Regelung erst mit Montag in Kraft tritt, können Pfarrverantwortliche für die Feier des kommenden Sonntags entscheiden, ob sie diese neue Regelung bereits vorwegnehmen.

· Sämtliche aufschiebbare Feiern (Taufen, Hochzeiten etc.) sind zu verschieben.
· Begräbnisse sollen im kleinsten Rahmen bzw. außerhalb des Kirchenraumes stattfinden. Das Requiem bzw. andere liturgische Feiern im Zuge des Begräbnisses sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
· Weitere Versammlungen (Gruppenstunden, Sitzungen, Sakramentenvorbereitungen, Bibelkreise, Gebetsrunden, Exerzitien ...) sind abzusagen.
· Kirchen sind zum persönlichen Gebet tagsüber offen zu halten.

"Bei all dem geht es darum, vor allem die Gruppe der alten und kranken Menschen zu schützen, die am meisten gefährdet sind. Die Maßnahmen sind Ausdruck einer recht verstandenen christlichen Selbst- und Nächstenliebe. Wir als Kirche hören nicht auf, für die Sorgen und Nöte der Menschen in verantwortungsvoller Weise da zu sein, für sie zu beten und die Eucharistie zu feiern, gerade in dieser schwierigen Situation," heißt es seitens der Diözese Linz.

Kirchenbeitrags-Beratungsstellen mit eingeschränktem Betrieb

Aufgrund der aktuellen Verordnungen der Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus ist in den Kirchenbeitrag-Beratungsstellen derzeit der Betrieb nur eingeschränkt möglich. Der direkte Kundenverkehr ist vorerst bis einschließlich 10. April 2020 eingestellt.
Per Telefon oder E-Mail sind die Beratungsstellen weiterhin erreichbar.
Information und Kontakt: meinbeitrag.at/kircheundbeitrag

Autor:

Marlene Mülleder aus Oberösterreich

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