Greenpeace-Report
Klimakrise wirkt sich auch auf Oberösterreich aus

Der erste Bundesland-Report zu den Folgen der Klimakrise in Oberösterreich wurde nun von Greenpeace veröffentlicht.
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  • Der erste Bundesland-Report zu den Folgen der Klimakrise in Oberösterreich wurde nun von Greenpeace veröffentlicht.
  • Foto: © Greenpeace / Mitja Kobal
  • hochgeladen von Online-Redaktion Oberösterreich

Die Klimakrise ist weltweit ein Dauerthema in den Medien. Nun hat die Umweltschutzbehörde Greenpeace die Folgen für Oberösterreich in einem Bundesland-Report präsentiert.

OÖ. Die Auswirkungen der Klimakrise für Mensch und Natur sind in Österreich klar erkenntlich. Die unmittelbarsten Folgen betreffen vor allem die Land- und Forstwirtschaft, wie aus dem ersten Bundesland-Report der Umweltschutzbehörde Greenpeace hervorgeht.

Die landwirtschaftlichen Nutzflächen wurden durch die extreme Hitze und Trockenheit einer extremen Belastung ausgesetzt. Durch das Vertrocknen und Verkrusten der Böden im Sommer, die Verminderung der Humusbildung und auch das Wasser kann weniger gespeichert werden.

Mühlviertel und Innviertel stark betroffen

In Oberösterreich sind mit dem Mühl- und Innviertel zwei große Gebiete von den Folgen betroffen und haben mit Ertragseinbußen auf den Feldern kämpfen. Die klimatischen Veränderungen begünstigen zudem invasive Schädlinge wie den Engerling. Große Flächen der Wiesen werden von Mai- und Junikäfern gefressen und verwandeln sie in Steppenlandschaften.

Bei den Wäldern sind die Auswirkungen ähnlich. Die steigenden Temperaturen und die andauernde Trockenheit führt dazu, dass die Fichte mit ihren flachen Wurzeln nicht genügend Wasser und Nährstoffe aufnehmen kann. Dadurch kann die Fichte kein Harz produzieren, welches als natürlicher Abwehrstoff dient. Deswegen wird sie zu einem Opfer von Schädlingen wie dem Borkenkäfer.

“Die Klimakrise ist längst in Oberösterreich angekommen. Wir leiden schon heute an den Folgen der Erderhitzung: Die Böden vertrocknen, Schädlinge zerstören ganze Wälder und belasten die Forstwirte”,

warnt Sophie Lampl, Kampagnendirektorin bei Greenpeace. Dabei richtet sie ihren Blick auf die betroffenen Gebiete:

„Besonders deutlich sieht man das etwa im Mühl- und im Waldviertel, wo wir die Folgen der rasanten Ausbreitung des Borkenkäfers für den Greenpeace-Report dokumentiert haben. In nur einem Jahr können 200 Borkenkäfer sich auf unvorstellbare 3,2 Millionen Tiere vermehren. Eine 100 Jahre alte Fichte ist nach dem Befall von nur 70 bis 100 Käfer geschädigt und muss abgeholzt werden. Klimaschutz muss endlich Priorität in der Politik haben. Nur so können wir das schützen, was uns lieb ist: unsere Berge, unsere Wälder und unsere Seen.”

Auf Basis der Analysen des Climate Change Centre Austria (CCCA) , hat Greenpeace für seinen Report die Orte des Geschehens in jedem Bundesland besucht und fotografisch dokumentiert, wie die Klimakrise schon heute wirkt.

Mehr zum Thema: 
>> So wirkt sich die Klimakrise auf die Bundesländer aus

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