ULF
Neue Formen des freiwilligen Engagements

In Linz sind Projekte entstanden, um Risikopersonen Einkäufe und Erledigungen abzunehmen.
  • In Linz sind Projekte entstanden, um Risikopersonen Einkäufe und Erledigungen abzunehmen.
  • Foto: Corona-Nachbarschaftshilfe-Symbolbild
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

In Zeiten des Corona-Virus können sich viele Menschen nicht in gewohnter Weise für andere engagieren. Das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum, kurz ULF, bietet nun digitale Hilfsgruppen, Einkaufsservice und Telefongespräche an.

OÖ. Freiwilliges Engagement ist gerade in Krisenzeiten für die Gesellschaft wichtig. Um jedoch nicht genau jene zu gefährden, denen eigentlich geholfen werden soll, wird nun auf neue Technologien und Formen gesetzt. Wichtig seien dabei vor allem die Information und Vernetzung bestehender Strukturen, meint Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer. Im Detail aktualisiert das ULF täglich eine Liste an Initiativen, die in ganz Oberösterreich tätig sind. In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Soziales, Pflege, Gesundheit und Konsumentenschutz wurden Leitlinien zum freiwilligen Engagement in Zeiten des Corona-Virus erarbeitet.

„Gerade jetzt ist es wichtig, dass die vielen engagierten Menschen genau wissen, an welche Schutz- und Hygienemaßnahmen sie sich halten müssen", sagt Nicole Sonnleitner, Leiterin des ULF.

Neue Projekte zur Nachbarschaftshilfe

Neu sind zusätzlich zu diesen Leitlinien zwei Projekte. Das eine heißt "Bleib daheim - Freiwillige gehen für dich" und wurde gemeinsam mit den Elisabethinen, der Volkshilfe OÖ und youtoo.help initiiert. Dabei handelt es sich um eine digitale Hilfsgruppe, auf der sich innerhalb weniger Tage 150 Freiwillige angemeldet haben. Diese wurden an 25 hilfsbedürftige Personen vermittelt, um beispielsweise Einkäufe und die Abholung von Medikamenten zu übernehmen.
Das zweite Projekt "Spaller.Michl geht für dich" entstand aus einem bereits vorhandenen Gesundheitsprojekt. Dabei übernahmen 20 Freiwillige fast 100 Erledigungen in einer Woche. Man könne nur gemeinsam etwas bewegen, meint Sonnleitner.

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