Lebenshilfe OÖ
Notbetrieb für Menschen mit Behinderungen

Derzeit übernehmen einige Angehörige die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Die Lebenshilfe OÖ hält einen Notbetrieb aufrecht.
  • Derzeit übernehmen einige Angehörige die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Die Lebenshilfe OÖ hält einen Notbetrieb aufrecht.
  • Foto: Lebenshilfe Oberösterreich
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Mehr als 1850 Menschen mit Behinderungen begleitet die Lebenshilfe gewöhnlich. Da derzeit einige Angehörige diese Aufgabe übernehmen, sind es nun 531.

OÖ. Seit dem 16. März sind die Werkstätten der Lebenshilfe geschlossen. Darüber hinaus wurde der Betrieb von Kindergärten, Hort und mobiler Frühförderung vorübergehend überwiegend eingestellt.

"Alle Eltern, die diese Einrichtungen für ihre beeinträchtigten Kinder nicht in Anspruch nehmen, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der sozialen Kontakte und somit zur Eindämmung des Virus“, betont Gerhard Scheinast, Geschäftsführer der Lebenshilfe Oberösterreich. 

Für Menschen, deren Angehörige in Schlüsselberufen tätig sind, steht ähnlich wie in den Schulen ein Notbetrieb zur Verfügung.

Weiterhin Betrieb in Wohnhäusern

Aufrecht bleibt außerdem der Betrieb in den Wohnhäusern. Während einige Angehörige aus unterschiedlichen Altersgruppen die Betreuung momentan im abgegrenzten familiären Umfeld durchführen, ist das für andere wie Helga Scheidl nicht möglich. Die Präsidentin der Lebenshilfe Oberösterreich ist selbst Mutter eines Sohnes mit Behinderung und schildert: 

„Die Entscheidung, meinen Sohn in der Wohneinrichtung zu belassen, ist uns nicht leichtgefallen. Letztendlich fiel sie deshalb so aus, da mein Mann und ich zur Risikogruppe zählen“. 

Ungefähr 570 Bewohner und Bewohnerinnen begleitet die Lebenshilfe im Normalfall in Wohnhäusern und Wohngruppen. Momentan sind es laut Scheinast 510.

Weder Besuch noch Wechsel

Diese können aufgrund der Ansteckungsgefahr derzeit weder Besuch empfangen noch zwischen der Wohneinrichtung und dem Elternhaus wechseln.
Scheinast und seine Mitarbeitenden hoffen, den Betrieb der Werkstätten bald wieder aufnehmen zu können. Ihnen sei bewusst, dass die körperliche und psychische Belastung der betreuenden Angehörigen mit jedem Tag zunehme.


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