Asylwerber: Welche Gemeinden sind top, welche flop?

Oberösterreichs Gemeinden im Überblick: In den roten Gemeinden gibt es bisher keine Aslyquartiere, die dunkelgrünen erfüllen ihre Quote. Die Karte ist im Internet unter http://www.anschober.at/politik/asyl-integration/aktuelle-daten abrufbar.
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  • Oberösterreichs Gemeinden im Überblick: In den roten Gemeinden gibt es bisher keine Aslyquartiere, die dunkelgrünen erfüllen ihre Quote. Die Karte ist im Internet unter http://www.anschober.at/politik/asyl-integration/aktuelle-daten abrufbar.
  • Foto: Land OÖ/ Pichler
  • hochgeladen von Julia Watzinger

OÖ. "In den letzten Wochen ist eine tolle neue Dynamik entstanden", sagt Landesrat Rudi Anschober (Grüne). "Viele Gemeinden haben erste Quartiersplätze geschaffen, 55 weitere bereiten derzeit Quartiere verbindlich vor. Es gibt nur mehr 98 Gemeinden in Oberösterreich, die keine Pläne oder Plätze haben."

Noch 1000 weitere Plätze benötigt, um das Soll zu erfüllen

2015 hat Oberösterreich insgesamt 12.000 Quartiersplätze für Menschen in der Grundversorgung geschaffen. Das sind jene Flüchtlinge, die darauf warten, dass ihr Asylverfahren abgeschlossen wird. Derzeit muss Oberösterreich 16,8 Prozent aller Aslywerber beherbergen, innerhalb des Bundeslandes bedeutet das, dass jede Gemeinde Quartiere in der Höhe von 1,5 Prozent ihrer Einwohnerzahl schaffen sollte. "Ich weiß, dass dies in manchen Gemeinden sehr schwierig ist. Aber die Signale auch aus vielen dieser Gemeinden sind sehr ermutigend", so Anschober. Um das Soll zu erfüllen braucht Oberösterreich noch rund 1000 zusätzliche Plätze.

Steigende Prognose, mehr Personal für Asyl

Laut Prognosen des Innenministeriums wird die Zahl der benötigten Aslyquartiere auch im Jahr 2016 weiter ansteigen. Das bedeutet, dass auch im neuen Jahr Oberösterreich weitere Quartiere schaffen muss. Derzeit wird mit 1200 zusätzlichen Quartieren pro Monat im Land ob der Enns gerechnet. Man hofft nun, dass durch beschleunigte Aslyverfahren wieder mehr Plätze frei werden, da die Aslywerber nach einem positiven Bescheid nur noch maximal vier Monate in diesen Quartieren bleiben können. Die Aslybehörde hat das Personal aufgestockt: Ab Februar werden statt bisher 60 Mitarbeitern 100 Personen am Prüfen der Asylanträge arbeiten. "Aus meiner Sicht bräuchten wir aber 150 Mitarbeiter", sagt Anschober.

Karte zeigt Ranking der Gemeinden

Auf der Homepage www.anschober.at kann nun jeder Einsicht nehmen, welche Gemeinden die Quote erfüllen und welche nicht. Es ist hierzu eine Oberösterreichkarte dargestellt, auf der man die einzelnen Gemeinden anklicken kann. Die Daten werden künftig monatlich aktualisiert.

Darüber hinaus gibt es zwei Service-Stellen für all jene, die Wohnraum zur Verfügung stellen möchten:
Die Anlaufstelle "Zusammenhelfen in OÖ" – Telefon: 0732/ 770 993 und im Internet unter http://zusammenhelfen.ooe.gv.at
Sowie die Quartiershotline des Landes OÖ: 0732/ 7720 - 15 2 49.

Oberösterreichs Gemeinden im Überblick: In den roten Gemeinden gibt es bisher keine Aslyquartiere, die dunkelgrünen erfüllen ihre Quote. Die Karte ist im Internet unter http://www.anschober.at/politik/asyl-integration/aktuelle-daten abrufbar.
Landesrat Rudi Anschober (Grüne) präsentiert das Ranking der Gemeinden.
Autor:

Rita Pfandler aus Oberösterreich

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