Kommentar zum Corona-Virus
Aufmerksamkeit für Helfer und Helden statt für Verschwörer

Bundes- und Landesregierung setzen die notwendigen drastischen Schritte gegen das Ausbreiten des Corona-Virus. Der besonnenen Kommunikation ist zu verdanken, dass aus der verständlichen Angst vor den Folgen der Pandemie nicht Panik wird. Die schüren stattdessen verantwortungslose Pseudo-Experten und Aluhutträger – der gefährliche Schwachsinn wird auf Facebook & Co. munter geteilt:

Ein kleiner niederösterreichischer Hokuspokus-Verlag treibt die absurden Verschwörungstheorien auf die traurige Spitze:

  • Corona gewöhnt uns an die tägliche Polizei- und Militärpräsenz.
  • Mit dem Argument Corona lässt sich die Versammlungsfreiheit einschränken.
  • Dank Corona können Menschen gegen ihren Willen geimpft und "gechipt" werden
  • Corona macht es möglich, das Bargeld unter dem Vorwand der Virenübertragung abzuschaffen.
  • Mit Corona lässt sich die totale Überwachung rechtfertigen und das Finanzsystem zerstören.
  • Corona lenkt davon ab, dass im chinesischen Wuhan, dem Ursprung der Corona-Pandemie, die Menschen womöglich an der Strahlung des neuen Mobilfunkstandards 5G gestorben seien und nicht am Virus. Denn in Wuhan sei 5G schon seit Herbst 2019 voll ausgerollt.

Verbrechen an der Gesellschaft

Nicht in einer einzigen dieser Behauptungen steckt auch nur ein Fünkchen Wahrheit. Trotzdem verbreitet sich verantwortungslose Humbug auf sozialen Medien wie ein Virus – obwohl klar sein müsste:

Jeder, der diese absurden Verschwörungstheorien kommuniziert und teilt, begeht ein Verbrechen an der Gesellschaft.

Und er macht die Arbeit all jener schwerer, die in der Corona-Krise für ihre Mitmenschen im Einsatz sind: Krankenschwestern und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Rettung, Polizei, Feuerwehr, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Supermärkten und Apotheken – und nicht zuletzt all jene, die  zuverlässig dafür sorgen, dass der Nachschub nicht ausbleibt und die Regale trotz Hamsterkäufen gefüllt sind.

Schenken wir diesen Helden die Aufmerksamkeit, die sie verdienen – nicht den Verschwörern!

Und leisten wir unseren Beitrag, indem wir den älteren und wegen Erkrankungen durch das Corona-Virus gefährdeten Mitmenschen unsere Hilfe anbieten – bei Einkäufen, Erledigungen oder sonstigen Notwendigkeiten des täglichen Lebens. Die BezirksRundschau hat dafür eine Liste Sei Helfer in der Nachbarschaft zusammengestellt, die die Nachbarschaftshilfe vereinfachen soll – machen Sie mit!

Autor:

Thomas Winkler, Mag. aus Oberösterreich

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