Klimawandel im Gespräch
"Bewusstsein schaffen und neue Technologien entwickeln"

ZAMG-Direktor Michael Staudinger, Fronius-Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, Moderatorin Anni Pichler und Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP).
  • ZAMG-Direktor Michael Staudinger, Fronius-Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, Moderatorin Anni Pichler und Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP).
  • Foto: ÖSFO
  • hochgeladen von Thomas Kramesberger

Das Ökosoziale Forum OÖ widmete sich kürzlich im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung dem Klimawandel und seinen Folgen. „Wir haben eine gemeinsame Verantwortung“, betonte Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP).

OÖ. Als Obmann des Ökosozialen Forums Oberösterreich hat Hiegelsberger deshalb den Nachhaltigkeitsstammtisch initiiert. Als Referenten standen der Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Michael Staudinger sowie Fronius International-Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß zur Verfügung.

"Zunahme der Sonnenscheindauer"

Als sehr bedeutende Auswirkung des Klimwandels nannte Michael Staudinger etwa die „markante Zunahme der Sonnenscheindauer“ in den vergangenen 200 Jahren. Das führe auch bei gleichbleibendem Niederschlag zu einem Problem, weil der Boden dadurch sehr stark austrocknet und Dürreereignisse zunehmen. „Man darf deshalb in der Klimawandel-Diskussion nicht nur einen Aspekt herausgreifen, sondern muss immer die unmittelbaren Zusammenhänge erkennen“, so Staudinger. Die Vegetationsperiode habe sich innerhalb von 50 Jahren (von 1960 bis 2010) von 212 auf 225 Tage erhöht. Die Frosttage haben abgenommen, was wiederum den Schädlingsdruck erhöht. 2020 sei ein sehr spezielles Jahr gewesen, das von Spätfrösten gekennzeichnet war. „Im Jahresmittel sieht man diese Gefahr nicht“, so Staudinger.

Solar Energy bei Fronius

Als positives Beispiel, was ein Unternehmen machen kann, präsentierte Fronius-Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß die Nachhaltigkeitsziele ihres Unternehmens. Was ganz zu Beginn – zu einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in der Wirtschaftswelt noch ein Fremdwort war - eher als Hobby betrieben wurde, ist jetzt mit dem Bereich „Solar Energy“ die größte Businessunit bei Fronius. Die Entwicklung neuer Technologien seien dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor – sowie überzeugte Mitarbeiter. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stolz, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu einer positiven Entwicklung zu leisten“, so Engelbrechtsmüller-Strauß.

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