Stelzer/Haimbuchner
Ein Klima-Rat wird zukünftig die Landesregierung beraten

von links: Landesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Stefan Kaineder informierten am 23. September über den Klima-Rat, der die Landesregierung zukünftig beraten soll.
  • von links: Landesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Stefan Kaineder informierten am 23. September über den Klima-Rat, der die Landesregierung zukünftig beraten soll.
  • Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Die Corona-Pandemie hat den Klimawandel in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund gerückt. Da es aber ein rasches und konsequentes politisches Handeln brauche, wird am 28. September der OÖ. Klima-Rat gegründet.

OÖ. Oberösterreich bekommt jetzt einen Klima-Rat, der die Landesregierung beraten wird. Weitere Aufgaben sind die Abstimmung von Aktivitäten und Maßnahmen rund um Klimaschutz und Klimawandel sowie das Ausarbeiten von Empfehlungen für die Klimapolitik.

"Sowohl die fachliche Expertise dieses OÖ. Klima-Rates als auch das entsprechende Gewicht seiner Empfehlungen soll durch die Zusammensetzung des Klima-Rates sichergestellt sein. Daher habe ich mich auch dafür entschieden, persönlich den Vorsitz des OÖ. Klima-Rates zu übernehmen. So soll klargestellt werden, dass der Klimaschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel in der oö. Landespolitik einen zentralen Stellenwert haben wird", berichtet Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).

"Keine Ersatzreligion"

Weitere Mitglieder des OÖ. Klima- Rates werden unter anderem Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ), Wirtschafts- Landesrat Markus Achleitner (ÖVP), Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) und Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) sein.
Für den Rat wird eine eigene Geschäftsstelle in der Abteilung Präsidium des Amtes der OÖ. Landesregierung eingerichtet.
Zu erreichende Ziele gelten eher für das Land Oberösterreich als für den Klima-Rat, sagt Stelzer. Der Rat soll allerdings dabei helfen, die dafür nötigen politischen Entscheidungen zu treffen. Ein Beispiel für politische Entscheidungen sind Impulse im Wohnbau, im Naturschutz und öffentlichen Verkehr, meint Haimbuchner. 

"Die Programmatik des oberösterreichischen Naturschutzes trägt per se bereits zu den Zielen des Klimaschutzes bei. Ich möchte aus Klimaschutz keine Ersatzreligion machen. Wir brauchen ein Vorgehen mit Vernunft", ist er überzeugt. 

Bevölkerung wünscht sich engagierte Klimapolitik

Eine engagierte und mutige Klimapolitik wünscht sich auch die Bevölkerung, ergänzt Kaineder. In einer vor kurzem vom Klimaschutzressort durchgeführten repräsentativen Umfrage stimmten 78 Prozent der Befragten zu, dass die Politik das Land klimafit machen soll. Geschehen soll das durch Subventionen zur Ankurbelung der Wirtschaft. Dass Ökologie und Ökonomie überhaupt Zwillinge des Hausverstands sind, äußert Achleitner. Während das Bruttoregionalprodukt zwischen 2005 und 2018 um 55 Prozent stieg, sind die energiebedingten Treibhausgas-Emissionen um 13 Prozent gesunken. 
Einig sind sich die Landespolitiker darin, dass der Klimawandel in den nächsten Jahren noch eine große Herausforderung sein wird. Daher legt der Oberösterreich-Plan, der derzeit ausgearbeitet wird, auch einen Fokus auf Investitionen in den Klimaschutz.

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