VCÖ
Elf Tote bei Verkehrsunfällen im ersten Quartal

Österreichweit kamen im ersten Quartal des Jahres mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als im Vorjahr. Der VCÖ fordert verstärkte Sicherheitsmaßnahmen (Symbolbild).
  • Österreichweit kamen im ersten Quartal des Jahres mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als im Vorjahr. Der VCÖ fordert verstärkte Sicherheitsmaßnahmen (Symbolbild).
  • Foto: Markus Zechbauer/zema-medien.de
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Bei Verkehrsunfällen in Oberösterreich sind im ersten Quartal 2020 elf Menschen ums Leben gekommen. Der Verkehrsclub Österreich, kurz VCÖ, fordert jetzt zusätzliche und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.

OÖ. Elf Menschen starben in Oberösterreich seit Jahresbeginn bei Verkehrsunfällen. Das seien um drei weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres, berichten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des VCÖ. Grund zur Freude sehen sie jedoch nicht. Österreichweit ist die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr nämlich gestiegen. Die Hauptunfallursachen seien seit Jahren Unachtsamkeit und Ablenkung sowie ein zu hohes Tempo für die Verkehrssituation.

Vom Verkehrssicherheitsziel entfernt

Österreichs Ziel für dieses Jahr sei es, die Zahl der tödlich Verunglückten im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel zu reduzieren, macht der VCÖ aufmerksam. 

„Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn auf Bundesebene deutlich stärker als bisher gegen die Hauptursachen der tödlichen Unfälle vorgegangen wird“, meint Christian Gratzer vom VCÖ.

Derzeit sei Österreich noch weit von diesem Verkehrssicherheitsziel entfernt. Der VCÖ hält die Schweiz, die etwa halb so viele Verkehrstote hat, für ein gutes Beispiel. Auf Freilandstraßen gelte dort Tempolimit 80 und auf Autobahnen Tempolimit 120. Die Toleranzgrenze beim Überschreiten ist sehr gering. In Österreich gelte es erst das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Tempolimits nicht nur einzuhalten, sondern auch die obere Grenze seien.

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