FPÖ will Ärzte mit Anschluss

Manfred Haimbuchner.
  • Manfred Haimbuchner.
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Um die medizinische Infrastruktur zu gewährleisten, müssen laut Oberösterreichs FPÖ-Obmann Manfred Haimbuchner und FPÖ-Gesundheitssprecherin Brigitte Povysil, neue Wege bei der Form der Ordinationen beschritten werden – wie etwa die Möglichkeit zur Schaffung akzeptabler Rahmenbedingungen für Gruppenpraxen, ohne dass es zu Umsatzabzügen bei den Ärzten käme. So könne man Ärzten einen Anschluss geben und hätte neue Kooperationsformen für Landärzte geschaffen.

Weitere Forderungen der FPÖ im Gesundheitsbereich – unter anderem um dem Aussterben der Landärzte entgegenzuwirken – sind ein Dispensierrecht in ländlichen Regionen für Hausärzte. Das bedeutet, Ärzte können Medikamente an Patienten direkt ausgeben. Zudem soll es eine einjährige verpflichtende Lehrpraxis für Jungmediziner geben sowie der Bereich "Primary Health Care", das ist die interdisziplinäre Betreuung von Patienten, ausgebaut werden. Povysil: "Das Dispensierrecht gibt es beispielsweise in der Schweiz und hat sich nur positiv ausgewirkt. Apotheken haben dadurch keine zugesperrt. Auch beim Bereich Primary Health Care blicken wir nach Schweden, die dieses Modell bereits seit Jahren verwenden. Unsere Forderungen sind daher nicht aus der Luft gegriffen, sondern zeigen Best Practices in anderen Ländern auf."

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