GewaltOpferBetreuungsTeam
Gewalttaten erkennen und Opfer betreuen

Frauen-Landesrätin Christine Haberlander mit Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend zu Besuch im Kepler Universitätsklinikum (v. l.).
  • Frauen-Landesrätin Christine Haberlander mit Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend zu Besuch im Kepler Universitätsklinikum (v. l.).
  • Foto: Land OÖ/Stinglmayr
  • hochgeladen von Julian Engelsberger

OÖ. „Österreich war das erste Land in Europa, das vor 20 Jahren per Gesetz Personen vor Gewalt im familiären Umfeld geschützt hat“, so Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend. Das GewaltOpferBetreuungsTeam (GOBT) des Kepler Universitätsklinikums hat sich zum Ziel gesetzt, Opfer von Gewalttaten zu erkennen und zu betreuen. Beinahe jede fünfte Frau in Österreich sei bereits Opfer einer Gewalttat geworden.

Gewalthandlungen sind Menschenrechtsverletzungen

Laut Frauen-Landesrätin Christine Haberlander ermöglicht das GOBT, die politischen und rechtlichen Zielsetzungen zu erreichen. Von Prävention über Gewalt gegen Frauen, über den Schutz von Opfern bis hin zu Strafmaßnahmen gegen die Täter, sollen die Ziele bestmöglich umgesetzt werden. Gewaltopfern müsse oft erst bewusst gemacht werden, dass eine Gewalthandlung eine Menschenrechtsverletzung ist und Opfer das Recht haben, sich zu wehren. Was als oberösterreichisches Pilotprojekt 2008 durch die Initiative von GOBT-Leiterin Monika Kern begonnen hat, wurde zwei Jahre später mit dem Gesundheitspreis der Stadt Linz ausgezeichnet.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Die Soroptimistinnen wollen zwischen dem 25. November, dem „internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“, und dem 10. Dezember, dem „internationalen Tag der Menschenrechte“ ein Zeichen setzen. Dafür werden in Oberösterreich acht Gebäude im Rahmen der UN Women-Kampagne „Orange the World – End Violence against Woman and Girls“ in Orange eingefärbt. 388 Soroptimistinnen stehen in Oberösterreich mit ihren zwölf Klubs geschlossen hinter der Kampagne. Schauspielerin Ursula Strauß, Schirmherrin der Kampagne, betont: „Weltweit ist noch immer jede dritte Frau Opfer physischer, psychischer oder sexueller Gewalt. Dagegen müssen wir etwas tun!“

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