ÖVP-Klubchef Wöginger: "Über 50-jährige brauchen sich nicht fürchten"

ÖVP-Klubchef August Wöginger am Rednerpult des Parlaments.
  • ÖVP-Klubchef August Wöginger am Rednerpult des Parlaments.
  • Foto: Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles KG / Mike Ranz
  • hochgeladen von Thomas Kramesberger

Ö/OÖ. Bis Ende des Jahres will die ÖVP-FPÖ-Bundesregierung die Eckpunkte der Reform der Arbeitslosenversicherung präsentieren. Bereits paktiert ist, dass die Notstandshilfe in die Mindestsicherung eingegliedert wird. Das ermöglicht – vereinfacht gesagt – dem Staat auf das Vermögen von arbeitslosen Menschen zuzugreifen. Im Rahmen einer Pressekonferenz skizzierte ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Chef August Wöginger wohin die Reise mit dem neuen Gesetz gehen soll: Je länger man in das Arbeitslosenversicherungssystem eingezahlt habe, desto weniger brauche man einen Vermögenszugriff fürchten, so der Innviertler. Personen, die 30 oder mehr Jahre ins System eingezahlt haben und bereits Mitte 50 sind, bräuchten sich ob eines Vermögenszugriffs "keine Sorgen machen", so Wöginger. 

"Familienbonus trommeln"

Aktuell sei für den ÖAAB eine der wichtigen Aufgaben, für den bereits in der Regierung paktierten "Familienbonus" – eine steuerliche Begünstigung für Familien mit Kindern, die mit 1. Jänner 2019 in Kraft treten soll – die Werbetrommel zu rühren. Dieser Bonus sei noch viel zu wenig in der Bevölkerung bekannt, so Wöginger. 

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