FPÖ
Stellungnahme zu manipulierten Deutschtests

Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner kündigt Konsequenzen an.
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner kündigt Konsequenzen an.
  • Foto: Land OÖ/Grilnberger
  • hochgeladen von Julian Engelsberger

OÖ. Eine oberösterreichische Prüferin soll Deutschtests manipuliert haben. Mehr als 70 Personen, welche den Test abgelegt haben, sollen diesen durch Bezahlung der Prüferin bestanden haben. Dabei sollen auch Staatsbürgerschaften aufgrund der erkauften Deutschtests erteilt worden sein.

Stellungnahme Haimbuchner

Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner kündigt eine genaue Überprüfung und Konsequenzen an: „Wer sich durch Erkaufen eines Zertifikates die Staatsbürgerschaft oder die Wohnbeihilfe erschleicht, verhöhnt all jene, die sich in unsere Gesellschaft integrieren und die deutsche Sprache lernen. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass wir im Zuge der Amtshilfe an die Staatsanwaltschaft herantreten, um jene Personen ausfindig zu machen, die sich rechtswidrig Leistungen erschleichen, damit die Staatsbürgerschaften im Anlassfall zurückverlangt werden können.“ 

Auch Landesrat Elmar Podgorschek erklärt, dass in Oberösterreich ein Dutzend Fälle von Staatsbürgerschaftsverleihungen betroffen sei. Es gelte abzuwarten, wie die Gerichte entscheiden, um tätig werden zu können. Anstehende Staatsbürgerschaftsfälle, die mit dieser Angelegenheit in Verbindung stehen könnten, würden vorerst nicht weiter bearbeitet, bis Klarheit bestehe.

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