Tag der Arbeitslosen am 30. April

V. l.: Bettina Stadlbauer (ÖGB), Christine Lengauer (ÖGB), Silvia Weber (Betroffene), Bischof Ludwig Schwarz (Diözese Linz), Dorothea Dorfbauer (Sprecherin Veranstaltergemeinschaft „Tag der Arbeitslosen“) und Christian Winkler (Bischöfliche Arbeitslosenstiftung).
  • V. l.: Bettina Stadlbauer (ÖGB), Christine Lengauer (ÖGB), Silvia Weber (Betroffene), Bischof Ludwig Schwarz (Diözese Linz), Dorothea Dorfbauer (Sprecherin Veranstaltergemeinschaft „Tag der Arbeitslosen“) und Christian Winkler (Bischöfliche Arbeitslosenstiftung).
  • Foto: Diözese Linz
  • hochgeladen von Julia Watzinger

58.000 Menschen in Oberösterreich haben keine Arbeit. Gleichzeitig werden die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik des AMS OÖ gekürzt. "Der ÖGB und die Arbeiterkammer haben gegen diese Kürzungen gestimmt, um ein Zeichen des Protests gegen dieses Sparen am falschen Ort zu setzen." betont stellvertretende ÖGB-Landesvorsitzende Christine Lengauer.

Zunehmend betroffen von Arbeitslosigkeit sind Personen über 50 Jahre. Seit 2008 ist die Anzahl um 58 Prozent gestiegen. Aber auch bei den Jugendlichen ist ein Anstieg der Arbeitslosen zu vernehmen. Im Moment gibt es 6.000 Lehrstellensuchende in Oberösterreich. Weiters sind folgende Gruppen von Arbeitslosigkeit betroffen: Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Migranten und Personen mit niedriger Ausbildung.

Der ÖGB OÖ fordert:
.) eine Aufstockung der finanziellen Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik
.) ein „Recht auf Arbeit“ im Verfassungsrang
.) eine Anhebung des Arbeitslosengeldes auf EU-Niveau.
.) die Umsetzung des Bonus-Malus-Systems für Unternehmen und eine Beschäftigungsprogrammes für ältere ArbeitnehmerInnen
.) eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung, um die vorhandene Arbeit besser zu verteilen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Tag der Arbeitslosen veranlasst die bischöfliche Arbeitslosenstiftung zum Aufruf wieder verstärkt auf die Würde arbeitsloser Menschen zu achten und für ein Mehr an Gerechtigkeit einzutreten.
"Viele arbeitslose Menschen berichten von Hoffnungslosigkeit und Schuldgefühlen. Diese Empfindungen machen uns zunehmend Sorgen, weil angesichts höchster Zahlen arbeitsloser Menschen, wir niemals einzelne Betroffene dafür verantwortlich machen dürfen. Wir haben eben zu wenige Arbeitsplätze für alle." so Diözesanbischof Ludwig Schwarz.

Autor:

Julia Watzinger aus Oberösterreich

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