Wer kommt zum Zug?

Helena Kirchmayr ist Klubobfrau der ÖVP im Landtag und könnte Bildungslandesrätin werden.
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  • Helena Kirchmayr ist Klubobfrau der ÖVP im Landtag und könnte Bildungslandesrätin werden.
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Wer wird mit dem Rückzug von Landeshauptmann Josef Pühringer für die ÖVP in die Regierung einziehen? Fix ist, dass sich die künftige ÖVP-Regierungsmannschaft aus drei Männern und einer Frau zusammensetzt.
Möglichkeit eins – die kleine Rochade – und damit die wahrscheinlichste Variante: Pühringer geht, eine Frau kommt und die Ressorts werden neu verteilt. Klubobfrau Helena Kirchmayr wird derzeit in der Gerüchteküche hoch gehandelt. Sie könnte die Bildungs-Agenden von Thomas Stelzer übernehmen, der wiederum mit Pühringers bisherigen Aufgaben (Gesundheit, Kultur, Finanzen) betraut wird. Als Nachfolger für ihre Tätigkeit als Klubobfrau würde wahrscheinlich Wolfgang Stanek zum Zug kommen.

Neue Gesundheitslandesrätin

Will Thomas Stelzer das Bildungsressort behalten, bräuchte es eine Gesundheitslandesrätin. Elgin Drda, Geschäftsführerin des neuen Kepler-Universitätsklinikums, wäre eine mögliche Kandidatin. Sie war Pühringers Büroleiterin und gilt als seine Vertraute. Drda sagt zu den Gerüchten auf Anfrage der BezirksRundschau: „Ich habe gerade eine Führungsfunktion übernommen, die mit der Verantwortung für mehrere Jahre verbunden ist.“

Die große Rochade

Diese Varianten lösen aber nicht das Problem der ÖVP im Innviertel. Der Wahlkreis hat sich zum schwarzen Sorgenkind entwickelt, in dem die FPÖ die Vormachtstellung hat. Derzeit wird das Innviertel durch drei Landtagsabgeordnete repräsentiert: Alfred Frauscher, Johann Hingsamer und Franz Weinberger. Wollte man das Innviertel aufwerten und durch einen Regierungssitz vertreten, bräuchte es eine große Rochade: Dem Innviertler August Wöginger werden gute Karten, Fähigkeiten und Ambitionen nachgesagt. Wöginger hat nur einen Haken: Er ist keine Frau. Somit müsste noch ein anderes Regierungsmitglied zusätzlich seinen Sessel räumen, damit, wie vereinbart, eine Frau Platz hat. Da Thomas Stelzer und Michael Strugl als fix gelten, bleibt nur Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Statt ihm könnte der Bauernbund eine Frau nominieren, die die Agenden der Landwirtschaft übernimmt. Unter der Hand heißt es jedoch, dass Max Hiegelsberger fest im Sattel sitzt.

„Muss sich Gremien stellen“

Sollte es dennoch zur großen Rochade kommen, gilt Bauernbund-Direktorin Maria Sauer als aussichtsreiche Kandidatin. Sie stellt sich im Interview aber klar hinter Hiegelsberger: „Warum sollte man jemanden austauschen, der seinen Job gut macht?“ Ob Hiegelsberger für eine Frau den Regierungssitz räumen würde, beantwortete er schon im Sommer: „Wenn man in die Politik einsteigt, weiß man, dass man sich Wählern und Gremien stellen muss. Wenn es in der Partei zu anderen Entscheidungen kommt, ist das genau so zu akzeptieren. Nur derzeit geht man davon aus, dass für den Landeshauptmann eine Frau kommt.“

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