AK Konsumentenschutz
Covid-19 ist meistens kein Stornogrund bei Reisen

Der Konsumentenschutz der AK OÖ informiert jetzt darüber, was bei Storno- und Reiseversicherungen in Bezug auf Covid-19 beachtet werden sollte.
  • Der Konsumentenschutz der AK OÖ informiert jetzt darüber, was bei Storno- und Reiseversicherungen in Bezug auf Covid-19 beachtet werden sollte.
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Kommt eine Reise wegen der Corona-Pandemie nicht zustande, können Konsumenten einen Teil der Prämie einer Reiseversicherung zurückfordern. Eine Stornoversicherung nutzt bei Covid-19 im Regelfall jedoch nichts. Darauf weist jetzt der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich (AKOÖ) hin.

OÖ. Umfassende Reiseversicherungen enthalten zusätzlich zu einer Stornoversicherung auch die Abdeckung von Risiken, die nur während der Reise eintreten können. Dazu zählen eine Reisekranken-Versicherung, eine Versicherung des Reisegepäcks und eine Reiseabbruch-Versicherung. Wird eine Reise aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt, wird dieser Teil des Versicherungsschutzes nutzlos. Kunden können sich diesen Teil der Prämie zurückholen, sofern es sich nicht um eine Jahresreiseversicherung handelt.

Eine Reisewarnung ab Stufe 5 ist ein Stornogrund

Auch bei der Reisestorno-Versicherung, die Teil eines umfassenden Versicherungspakets sein oder für sich allein abgeschlossen werden kann, kann die Versicherung mit Absage der Reise nicht mehr leistungspflichtig sein. Ob und in welcher Höhe eine Rückforderung besteht, ist laut dem Konsumentenschutz der AK OÖ jedoch umstritten. Derzeit gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Das Corona-Virus ist im Regelfall kein Stornierungsgrund, sofern man nicht selbst daran erkrankt ist oder diesbezüglich eine Reisewarnung des Außenministeriums der Sicherheitsstufe 5 oder 6 vorliegt. Bei einer Reisewarnung muss der Veranstalter den Preis für die Reise zurückzahlen. Die Angst, im Urlaubsland am Corona-Virus zu erkranken oder in Quarantäne zu kommen, stellt kein versichertes Ereignis dar. Die Konsumentenschützer empfehlen, im Zweifelsfall beim Versicherer nachzufragen.

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