Gemeindemilliarde
Bis zu 162 Millionen Euro für oö. Gemeinden

Hallstatt hat bereits die maximale Fördersumme von rund 79.000 Euro erhalten.
  • Hallstatt hat bereits die maximale Fördersumme von rund 79.000 Euro erhalten.
  • Foto: OÖ Tourismus/Röbl
  • hochgeladen von Ingo Till

Insgesamt eine Milliarde Euro an zusätzlichen Bundesgeldern soll aufgrund der Corona-Krise an Projekte in Gemeinden in ganz Österreich gehen. Erst 45 Millionen sind bisher vergeben worden.

OÖ/Ö. Eine Förderung aus diesem eine Milliarde Euro starken Gemeindepaket ist an gewisse Vorgaben gebunden: So übernimmt der Bund die Hälfte der Kosten von Bau-, Sanierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen, die zwischen 1. Juni 2020 und 31. Dezember 2021 beantragt bzw. durchgezogen werden. In Ausnahmefällen werden auch Projekte unterstützt, mit deren Umsetzung schon früher begonnen wurde. Das kann von der Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage oder eines Seniorenheimes, über Projekte im öffentlichen Verkehr, bis hin zum Breitbandausbau gehen. Einerseits soll das natürlich den Gemeinden unter die Arme greifen und andererseits die Wirtschaft ankurbeln – schließlich müssen für die Projekte auch ausführende Unternehmen beauftragt werden.

„Gerade vor dem finanziellen Hintergrund der Coronakrise ist eine Stärkung der Regionen und der lokalen Wirtschaft wichtig. Im Vergleich zu früheren Gemeindepaketen haben wir auch die Liste möglicher Projekte erweitert, das sollte bei der Identifikation möglicher Vorhaben helfen."

Finanzminister Gernot Blümel

Wieviel kann meine Gemeinde bekommen?

Die maximale Höhe einer solchen Förderung ergibt sich laut Finanzministerium „aus dem abgestuften Bevölkerungsschlüssel und der Einwohnerzahl“ – je größer eine Gemeinde also, desto mehr Geld kann sie erhalten. So könnte die Stadt Linz mit bis zu rund 26 Millionen Euro gefördert werden, während kleinere Gemeinden teils „nur“ einige Zehntausend Euro bekommen – auch wenn dortige Investitionen aus verschiedenen Gründen höher ausfallen als in größeren Städten: So hat Hallstatt (Bezirk Gmunden, rund 800 Einwohner) beim Antrag eine Investitionssumme von 1,5 Millionen Euro angegeben. Ausbezahlt wurde das Maximum an Fördergeldern, rund 79.000 Euro. Hartkirchen (Bezirk Eferding, rund 4.000 Einwohner) investiert nach eigenen Angaben 1,3 Millionen Euro, ausbezahlt wurden rund 300.000 von maximal gut 400.000 Euro. Insgesamt könnten nach Oberösterreich etwa 162 Millionen Euro fließen.

Erst 50 Anträge aus Oberösterreich

In ganz Österreich wurden bislang 332 Anträge gestellt. Oberösterreichische Gemeinden haben mit 50 die zweitmeisten Förderanträge gestellt (Stand 22. Juli). Die Niederösterreicher meldeten um ein gutes Stück mehr Bedarf an: 132 Anträge wurden dort bisher gestellt. Aus Wien hingegen gab es bis zum 22. Juli noch keine einzige Förderanfrage.

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