Industrie-Jubiläum
BMW Werk Steyr feiert 40. Geburtstag

Luftaufnahme Werksgelände 1979. Der damalige Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Eberhard v. Kuenheim, und der ehemalige Vorsitzende Geschäftsführer, Volker Doppelfeld, hatten das große Facharbeiterpotenzial in der Region erkannt.
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  • Luftaufnahme Werksgelände 1979. Der damalige Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Eberhard v. Kuenheim, und der ehemalige Vorsitzende Geschäftsführer, Volker Doppelfeld, hatten das große Facharbeiterpotenzial in der Region erkannt.
  • Foto: BMW Group Werk Steyr
  • hochgeladen von Thomas Winkler, Mag.

STEYR. 7,1 Milliarden Euro hat BMW seit 1979 am Standort Steyr investiert – "das sind mehr als 490.000 Euro täglich", so Werksleiter Christoph Schröder bei der Feier zu 40 Jahren BMW Group Werk Steyr. "Der BMW-Standort Steyr ist der Turbo für das Wirtschaftsland Oberösterreich", hob Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Jubiläumsfeier hervor.

Zu der war neben Stelzer und dem Steyrer Bürgermeister Gerald Hackl auch BMW-Produktionsvorstand Oliver Zipse gekommen. Und gleich drei Personen, die entscheidenden Anteil am Bau des BMW-Werks in Steyr hatten: der damalige BMW-Vorstandsvorsitzende Eberhard v. Kuenheim, der Vorsitzende Geschäftsführer der BMW Steyr Motoren GmbH, Volker Doppelfeld und der frühere Steyrer Bürgermeister Franz Weiss.

Kuenheim zeigte sich stolz über die Entwicklung des Werkes: "Es ist noch immer das große Diesel-Innovationszentrum. Aber es ist heute noch viel mehr: Es ist ein Kompetenzzentrum für Antriebssysteme. Und die Produktionsleistung ist enorm." In dieselbe Kerbe schlug auch Doppelfeld: "Mehr als 4.500 Mitarbeiter in hoch qualifizierten Jobs sind der beste Beleg dafür, dass wir der Region etwas zurückgeben konnten."

"Der Diesel hat Zukunft"

Derzeit werden im Werk Steyr pro Jahr rund 1,2 Millionen Motoren gefertigt – die Zahl der Dieselaggregate ging wegen der Diesel-Diskussion allerdings um 300.000 zurück. "Die haben wir 1:1 durch Benziner ersetzt", hob BMW-Produktionsvorstand bei der Jubiläumsfeier die Flexibilität des Steyrer Werks hervor: "Das Werk ist unser mit Abstand größter und wichtigster Motorenstandort. Vor allem aber ist es auch unser flexibelster. Egal ob 2., 4- oder 6-Zylinder, egal ob Otto- oder Dieselmotor: Steyr kann es liefern. Wir haben hier in den letzten 40 Jahren die Zukunft des Antriebs gestaltet – und werden das auch in den nächsten Jahrzehnten tun."

BMW hält laut Zipse am Diesel fest: " Wir sollten den Diesel nicht kampflos aufgeben, wir glauben dass der Diesel Zukunft hat. Er ist immer noch der beste Motor, was große Reichweiten und den CO-Ausstoß betrifft." Den Österreichern müsse man das nicht sagen, denn trotz Diesel-Diskussion arbeitet noch immer in 64 Prozent der hierzulande verkauften BMW ein Diesel – ein Rückgang von nur 0,5 Prozent, trotz der Dieseldiskussion.
Und der Leiter des Diesel-Entwicklungszentrums in Steyr, Fritz Steinparzer, verspricht für nächstes Jahr eine neue BMW-Dieselgeneration, die nochmals um bis zu zehn Prozent sparsamer sein soll.

Steyr baut auch E-Mobilität

Neben dem Diesel-Schwerpunkt wird in Steyr aber auch an der E-Mobilität gebaut und geforscht – etwa an der extrem wichtigen Kühlung der Fahrzeugakkus. Eine Investition in die Zukunft des Standorts, denn: "Steyr wäre ohne BMW gar nicht vorstellbar", so Landeshauptmann Stelzer. "Nicht nur die Steuern, die sie zahlen und die Jobs, die sie bieten. Auch der Stolz der Mitarbeiter, bei BMW beschäftigt zu sein, ist beeindruckend."

"Der Steyrer Geist beflügelt"

Das kann Werksleiter Schröder nur bestätigen: "die Kollegen haben mich beglückwünscht, als ich nach Steyr gegangen bin. Die Mannschaft hat den unbedingten Willen, zu den besten zu gehören – jedes Jahr liefert sie 9000 Verbesserungsvorschläge. Der Steyrer Geist beflügelt."

Autor:

Thomas Winkler, Mag. aus Oberösterreich

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