China-Reise
Chinesisches Datencenter in Oberösterreich

Business Upper Austria-Chef Werner Pamminger erklärte den Vertretern von Inspur die Vorteile der Ansiedelung eines Datencenters in Oberösterreich.
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  • Foto: BRS/Winkler
  • hochgeladen von Thomas Winkler, Mag.

Die China-Reise einer oö. Delegation unter Leitung von Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander besuchte in Shandongs Hauptstadt Jinan auch Inspur. Das weltweit tätige Unternehmen ist ein führender Anbieter von Datencenterinfrastruktur, Cloud-Computing und Dienstleistungen rund um künstliche Intelligenz – und soll für den Bau eines Rechenzentrums in Oberösterreich gewonnen werden.

JINAN (win). Oberösterreich sei ein sehr attraktiver Standort für große Rechenzentren. Derzeit gebe es drei Anfragen von Betreibern, verrät Werner Pamminger, Chef der Standortagentur Business Upper Austria. Er erklärte Vertretern von Inspur beim Besuch der Zentrale in China die Vorteile der Ansiedelung eines Rechenzentrums in Oberösterreich: „Erstens gehen mehrere Datennetze durch Oberösterreich. Wir liegen auf der wichtigen Achse London-Frankfurt-Wien. Zweitens sind unsere Strompreise sehr wettbewerbsfähig. Drittens stammen 85 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen – ein wichtiges Argument bei Rechenzentrenbetreibern – Stichwort green IT. Und viertens können wir mit unseren Flüssen eine so perfekte und effiziente Kühlwassersituation anbieten wie sonst nur in Alaska.“

Optimistisch, dass google in Kronstorf baut

Genau deshalb konnte – am Standort des ehemaligen Energie AG-Kraftwerks in Riedersbach (Bezirk Vöcklabruck) das Lidl-Rechenzentrum angesiedelt werden Es ist das größte in ganz Österreich. Weiter intensiv verhandelt wird mit google über ein Rechenzentrum in Kronstorf, wo sich gleich drei Glasfasernetze treffen. „Wir sind sehr optimistisch, eine Entscheidung sollte in den nächsten zwei Jahren fallen“, so Pamminger. Und sowohl in Kronstorf als auch in Riedersbach wäre noch Platz für weitere Datenzentren. Dazu kommt Reichersberg als ein dritter optimaler Standort in Oberösterreich.

Politischer Besuch als Türöffner

Der Besuch von Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander bei Inspur könnte Türöffner für eine Investition der Chinesen in ein Rechenzentrum in Oberösterreich sein: „Eine hochkarätige politische Delegation hilft bei so etwas immer“, weiß Pamminger.
Die Technologie von Inspur steckt etwa in Essensautomaten, an denen nur per Gesichtserkennung bezahlt wird. Oder in Bankomat-ähnlichen Geräten, über die Verwaltungsaufgaben wie der Ausdruck von Urkunden abgewickelt wird.

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