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Fairness durch Stilllegungsprämie
Die Verkehrswirtschaft wehrt sich gegen die Benachteiligung durch den Bund

HAID. Dass die Einsatzfahrzeuge der Rettung, Polizei und Feuerwehr sowie das Personal in Krankenhäusern und Seniorenheimen auch während des Lockdowns mobil und die gesamte Nahversorgung aufrecht erhalten blieben, ist auch das Verdienst der Mitter Transportgesellschaft m.b.H.

Der Familienbetrieb versorgt mit 154 Mitarbeitern und 72 LKW in ganz Österreich Tankstellen mit Treibstoff. Und das auch, wenn im Lockdown für die Hälfte des Umsatzes über 80 Prozent der Versorgungsfahrten nötig sind.

„Durch unsere Partnerschaft mit Tankstellenbetreibern haben wir einen Versorgungsauftrag“, erklärt Stefan Fritz. Als Enkelsohn des Gründers führt er das Unternehmen in dritter Generation durch eine wirtschaftlich extrem angespannte Zeit.

Mangelnde Marktreife bei Elektro-LKW als Nachteil

Dass seine Branche nun bei der 7-prozentigen Investitionsprämie benachteiligt wird, ärgert Stefan Fritz.  Weil nur nicht-fossile Antriebe gefördert werden, sind LKW davon de facto ausgeschlossen. Denn LKW mit Elektro-Antrieb gibt es wegen mangelnder Marktreife noch nicht.

„Gestern noch Helden, heute Buhmänner“, fasst WKOÖ-Spartenobmann Wolfgang Schneckenreiter den Umgang der Bundespolitik mit der Transportbranche zusammen. „Stefan Fritz hat auch in der Krise alle Mitarbeiter behalten. Außerdem investiert er pro Jahr über 1,5 Millionen Euro in moderne schadstoffarme Fahrzeuge, deren Preis pro LKW bei rund 100.000 Euro ohne Aufbau liegt“, argumentiert Schneckenreither.

Die dafür fällige Investitionsprämie von 105.000 Euro bekommt er nicht. Damit die Branche nicht durch die Finger schaut, fordert Schneckenreither vom Land OÖ eine Stilllegungsprämie von mindestens 10.000 Euro pro LKW und Sattelzugfahrzeug. „Das schafft Investitionsanreize und wahrt ein Mindestmaß an Fairness“, ersucht Schneckenreither die Landespolitik, dieses Foulspiel des Bundes zu korrigieren.

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