Sozial- und Pflegeberufe
Einigung bei KV-Verhandlungen

Nach langen Kollektivvertragsverhandlungen für Sozial-und Pflegeberufe wurde nun eine Einigung gefunden (Symbolbild).
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  • Foto: AMS / Reinhard Mayr / Das Medienstudio
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Die Kollektivvertragsverhandlungen im Sozial- und Pflegebereich sind abgeschlossen. Nach langen Diskussionen haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft unter anderem auf mehr Gehalt sowie auf weniger Wochenstunden geeinigt.

OÖ. Lange wurde gerungen, nun sind sich Arbeitgeber und Vertreter der Gewerkschaft einig. Zu den Neuerungen im Kollektivvertrag für Arbeitnehmer der Sozialwirtschaft zählen eine Gehaltserhöhung und eine Reduktion der Arbeitszeit. Im Detail erhalten damit 125.000 Arbeitnehmer rückwirkend mit ersten Februar 2020 um 2,7 Prozent mehr Gehalt. Mit ersten Jänner 2022 wird die kollektivvertragliche Normalarbeitszeit von 38 auf 37 Wochenstunden reduziert.

„Unsere Mitarbeiter haben sich diese Lohnerhöhung absolut verdient. Die Corona-Krise hat einmal mehr und besonders deutlich sichtbar gemacht, welch außergewöhnliche Arbeit sie leisten“, freut sich Michael Schodermayr.

Er ist Vorsitzender der Volkshilfe OÖ, die eine Grundsatzdiskussion über die Leistungen der Sozial- und Pflegeberufe fordert. Da derzeit zu erleben sei, wie wichtig die Arbeit von Menschen im Sozial- und Pflegebereich ist, sollte diese auch neu bewertet werden.

Erste Schritte auf einem längeren Weg

Die nun getroffene Einigung sei ein Schritt in die richtige Richtung. Selbiges gelte laut Schodermayr für die 500- Euro- Gefahrenzulage aufgrund des direkten Kundenkontakts während der Corona-Pandemie. Diese sei ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit, müsse aber steuerfrei gestellt werden. Für die Zukunft, so hält der Volkshilfe-Vorsitzende fest, sollte dieser Weg konsequent weitergegangen werden. Die gesellschaftliche Aufwertung von Pflege- und Gesundheitsleistungen sei noch nicht abgeschlossen.

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