Elternbefragung der AK
Eltern mit Kinderbetreuung unzufrieden

Arbeiterkammer OÖ-Frauenbüro-Leiterin Erika Rippatha und Arbeiterkammer OÖ-Präsident Johann Kalliauer (v. l.).
  • Arbeiterkammer OÖ-Frauenbüro-Leiterin Erika Rippatha und Arbeiterkammer OÖ-Präsident Johann Kalliauer (v. l.).
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  • hochgeladen von Julian Engelsberger

OÖ. Eine Elternbefragung der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) zeigt, dass die Eltern mit der Kinderbetreuung in Oberösterreich nicht zufrieden sind. Johann Kalliauer der Präsident der AK OÖ sagt über die Nachmittagsgebühr: „Die Eltern müssen für eine soziale Dienstleistung zahlen, die sich trotz der Einführung der Beiträge nicht verbesserte, sondern verschlechterte.“ Kritik übt Kalliauer an der Befragung durch die zuständigen Landesrätin Christine Haberlander. Einerseits soll nur ein eingeschränkter Zeitraum abgefragt worden sein, andererseits sollen lediglich die Einrichtungen und nicht die Eltern befragt worden sein.
Rund 16.800 Eltern lud die AK zu ihrer Befragung ein, knapp 1.000 nahmen daran teil. Dabei zeigt sich, dass weniger als die Hälfte, an fünf Werktagen ein Nachmittagsbetreuungsangebot hat. Beinahe 600 Teilnehmer fordern den Ausbau der Kinderbetreuung und das zurücknehmen der Nachmittagsgebühr.

OÖVP Stellungnahme

OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr nahm dazu Stellung: „Die hohe Zufriedenheit der Eltern mit der Qualität ist eine Bestätigung, dass wir in Oberösterreich auf einem guten Weg sind.“ Bezüglich der Nachmittagsbeiträge sagt Kirchmayr, dass diese notwendig seien, um die Finanzierbarkeit des Kinderbetreuungssystems abzusichern.

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