Wirtschaftskammer
Fachkräftemangel kostet Österreich knapp 3,5 Milliarden Euro

Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS, Brigitte Deu, Landesstellenleiterin des Sozialministeriumservice OÖ, Doris Hummer, Präsidentin der WKOÖ und Harald Mahrer, Präsident der WKÖ.
  • Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS, Brigitte Deu, Landesstellenleiterin des Sozialministeriumservice OÖ, Doris Hummer, Präsidentin der WKOÖ und Harald Mahrer, Präsident der WKÖ.
  • Foto: Fotografie im Fokus/Friedrich
  • hochgeladen von Julian Engelsberger

Der Fachkräftemangel stellt nicht nur die Unternehmen vor Schwierigkeiten, sondern auch den Wirtschaftsstandort Österreich.

OÖ. „Der Fachkräftemangel ist bereits für viele Betriebe zum Problem geworden. Diese lassen Umsätze liegen, weil sie Liefertermine nicht einhalten oder Aufträge gar nicht annehmen können“, betont Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich – bei seinem Besuch in Linz.

Maßnahmen gegen Fachkräftemangel

Der österreichweite Bedarf an 162.000 Personen koste den Staat 2,5 Milliarden Euro im Jahr. Dazu komme noch der Entgang von Steuern und Abgaben in Höhe von knapp 1 Milliarde Euro. Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sieht Mahrer unter anderem in der Qualifizierung sowie Personalsuche.

„Die Anzahl der Beschäftigten ist im Frühjahr 2019 auf mehr als 670.000 Mitarbeiter gestiegen“, erklärt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Die WKOÖ hat einen Masterplan zur Fachkräftesicherung aufgestellt. Alle Initiativen sind auf der Homepage wko.at/fachkraefte zusammengefasst. Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS, sieht den Arbeitsmarkt als schwierig aber nicht als leergefegt.

„Wir forcieren Lehrabschlüsse von Hilfskräften, denn die Lehre ist und bleibt das Maß aller Dinge am Arbeitsmarkt“, betont Straßer.

Ein weiteres Potenzial sieht Brigitte Deu, Landesstellenleiterin des Sozialministeriumservice, in den 9.800 arbeitslosen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder einer dauerhaften Behinderung.

„Unternehmen die dieses Potenzial erkennen und heben, können damit einen Teil ihres Fachkräftebedarfs decken“, sagt Deu.

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