Corona-Krise
Härtefallfonds wird auf zwei Milliarden Euro erhöht

Am Freitag, 3. April, werden die neuen Richtlinien für den Härtefallfonds vorgestellt.
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  • Am Freitag, 3. April, werden die neuen Richtlinien für den Härtefallfonds vorgestellt.
  • Foto: Andy Wenzel/BKA
  • hochgeladen von Thomas Kramesberger

OÖ. Die Bundesregierung erhöht den Kreis der Anspruchsberechtigten, die Mittel aus dem Härtefallfonds beantragen können. Dementsprechend werde der Fonds von einer auf zwei Milliarden Euro aufgestockt. Es sollen alljene, die Hilfe brauchen, diese auch bekommen, heißt es von Seiten der Bundesregierung.

Die neuen Richtlinien für den Härtefallfonds seien bereits vereinbart worden, bis Freitag, 3. April, würden diese finalisiert und dann vorgestellt werden. Laut Finanzminister Gernot Blümel würde jeder, der in den letzten Jahren von selbstständiger Tätigkeit gelebt habe, Anspruch auf eine Zahlung aus dem Härtefallfonds haben. "Jeder, der Hilfe braucht, soll diese auch bekommen", so der Finanzminister. Auch Gründer und Jungunternehmer würden in der zweiten Tranche des Härtefallfonds anspruchsberechtigt sein, sagt Blümel. Mittlerweile seien bereits 100.000 Anträge an den Härtefallfonds gestellt worden, fast 90 Prozent davon seien auch schon bearbeitet worden.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck unterstrich die Bedeutung, den Wirtschaftskreislauf mit Geld zu versorgen: "Die Liquidität ist derzeit für Unternehmen zentral". Deshalb setze man auf schnelle Überbrückungslösungen – derzeit würden täglich 300 Anträge beim Austria Wirtschaftsservice (AWS) gestellt.

"Kurzarbeit statt Kündigung"

Bezugnehmend auf die steigende Arbeitslosigkeit trommelte die Bundesregierung einmal mehr die Möglichkeit der Corona-Kurzarbeit. Man rufe alle Unternehmen auf, diese Möglichkeit zu nützen: "Kurzarbeit statt Kündigung", heißt es von der schwarz-grünen Bundesregierung unisono. Aktuell seien 250.000 Beschäftigte in Österreich in dieser Form der Kurzarbeit, mehr als 12.000 Unternehmen hätten diese bereits beantragt. Ab Donnerstag soll es eine neue Info-Seite corona-kurzarbeit.gv.at geben, wo alle Informationen gesammelt zur Verfügung gestellt würden, so Arbeitsministerin Christine Aschbacher. Sie hoffe, jeden zweiten gefährdeten Job durch die Krise zu bringen, betonte die Ministerin.

Aktuelle Infos zum Härtefallfonds auf der Seite der Wirtschaftskammer (WKÖ).

"Alljene, die Hilfe brauchen, sollen sie auch bekommen", heißt es von der Bundesregierung.
Am Freitag, 3. April, werden die neuen Richtlinien für den Härtefallfonds vorgestellt.
"Alljene, die Hilfe brauchen, sollen sie auch bekommen", heißt es von der Bundesregierung.

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