AMS OÖ
Mit Probearbeit direkt in den Traumjob

AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, Unternehmerin Silke Müller, neue Mitarbeiterin Lumi Shkodra, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer (v. li.).
  • AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, Unternehmerin Silke Müller, neue Mitarbeiterin Lumi Shkodra, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer (v. li.).
  • Foto: Roebl
  • hochgeladen von Marlene Mülleder

Das AMS-Instrument der „Arbeitserprobung“ erlebt in Oberösterreich einen Höhepunkt. Auch im Corona-Krisenjahr 2020 haben rund 3000 oberösterreichische Unternehmen auf diesen Weg gesetzt, um dringend gesuchte Mitarbeiter zu finden.

OÖ. Mehr als die Hälfte der Arbeitserprobungen verlief erfolgreich und mündete in einen unbefristeten Dienstvertrag für die Arbeitsuchenden. 

„Trotzdem würde es Sinn machen, dieses Instrument jetzt noch viel öfter zu nützen, weil es ja am Ende nur Gewinner gibt: Die Arbeitslosen, die wieder einen Job haben, und die Betriebe, die Aufträge aufgrund fehlenden Personals nicht mehr ablehnen müssen“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer:

Gegenseitiges Kennenlernen

Die Arbeitserprobung dient dazu, in Theorie und Praxis die Rahmenbedingungen eines anvisierten Berufsziels kennen zu lernen und Zweifelsfragen in Bezug auf die Ausbildungs- und Arbeitsplatzanforderungen zu klären. Durch die Auseinandersetzung mit der Materie und durch die Beschäftigung mit verschiedenen Belastungsfaktoren kann festgestellt werden, ob die Anforderungen zu bewältigen sind. Die durchschnittliche Dauer beträgt 20 Tage.

„Statt allein durch Worte, wie beim Bewerbungsschreiben oder beim Vorstellungsgespräch, können die Arbeitsuchenden durch ihren praktischen Einsatz, ihre Arbeitsweise und ihre Persönlichkeit den Arbeitgeber überzeugen, die Richtige für den Job zu sein. Gleichzeitig lernen sie die Anforderungen an dem konkreten Arbeitsplatz genau kennen. Der Betrieb kann genauer als bei einem kurzen Vorstellungsgespräch erkennen, ob der Bewerber ins Unternehmen passt, also fachlich und persönlich geeignet ist", ist AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer überzeugt.

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