Zur besseren Koordination
Oberösterreichs Jagdgebiete werden digitalisiert

Bezirkshauptfrau von Ried und aktive Jägerin Yvonne Weidenholzer und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger erwarten sich viele Vorteile durch die Digitalisierung der Jagdgebiete.
  • Bezirkshauptfrau von Ried und aktive Jägerin Yvonne Weidenholzer und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger erwarten sich viele Vorteile durch die Digitalisierung der Jagdgebiete.
  • Foto: Land OÖ/Peter Schmidt
  • hochgeladen von Birgit Leitner

Die Digitalisierung der Jagdgebiete Oberösterreichs soll die Koordination zwischen Jagdbehörden, Jagdausübungsberechtigten und Landespolizeidirektion verbessern.

OÖ. Der Oö. Landesforstdienst arbeitet im Auftrag von Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger an der Digitalisierung der Jagdgebiete Oberösterreichs. Das Projekt, das im Testbezirk Urfahr-Umgebung gestartet wurde und nun auf weitere Bezirke wie Ried ausgerollt wird, bietet verschiedene Anwendungsmöglichkeiten mit Mehrfachnutzen für die beteiligten Nutzer:

  • Erleichterte Jagdgebietsfeststellungen für Jagdausübungsberechtigte
  • Unterstützung für Jagdbehörden bei den Bezirkshauptmannschaften
  • Schnellere Verständigung von Jägern bei Wildunfällen durch die Zentrale der Landespolizeidirektion
  • Vorbereitung auf eventuelle Maßnahmen gegen Bedrohungen wie die Afrikanische Schweinpest

„Besonderes Augenmerk wurde bei der Erarbeitung der digitalen Jagdgebiete auf die Nutzung und Adaptierung der bestehenden Infrastruktur gelegt. Die Jagdgebiete werden derzeit vom Landesforstdienst digitalisiert und stehen in Zukunft über den Planschrank des Landes OÖ im DORIS zur Verfügung. Die digitale Karte soll künftig mit Kontaktdaten und Gebietszuständigkeiten auch bei Wildunfällen schnell weiterhelfen. Diese Kontaktdaten werden von den Jagdausübungsberechtigten selbstständig gewartet und verursachen daher keinen zusätzliche Aufwand bei den Jagdbehörden“, erläutert der Jagdreferent des Landes Oberösterreich, Max Hiegelsberger. Die Anwendung im DORIS wird im Jahr 2022 online gehen.

Wichtiges Werkzeug im Seuchenfall

Die Ausbreitung von Tierseuchen und damit einhergehende Sperrgebietsregelungen können auch jagdliche Auflagen und Maßnahmen in den Jagdgebieten erforderlich machen (z.B.: ASP Afrikanische Schweinepest). „Wir bereiten uns auf allen Ebenen auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest oder ähnlicher Tierkrankheiten vor. Digital verfügbare Karten und Daten zu den Jagdgebieten ermöglichen eine schnellere Reaktion. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist das Projekt sehr sinnvoll und vorausschauend“, so Hiegelsberger abschließend.


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