Jugendarbeitslosigkeit
SPOÖ fordert Corona-Notausbildungsfonds

SPÖ OÖ-Parteivorsitzende Birgit Gerstorfer und FSG-Bundesjugendvorsitzender Josef Rehberger forden jetzt Maßnahmen, um Jugendarbeitslosigkeit entgegenzutreten.
  • SPÖ OÖ-Parteivorsitzende Birgit Gerstorfer und FSG-Bundesjugendvorsitzender Josef Rehberger forden jetzt Maßnahmen, um Jugendarbeitslosigkeit entgegenzutreten.
  • Foto: SPÖ Oberösterreich
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Manche Jugendliche verlieren aufgrund der Corona-Pandemie derzeit ihre Lehrstellen. Darüber hinaus werden offene Stellen und Ausbildungsplätze weniger. Die SPÖ Oberösterreich, kurz SPOÖ, und die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen, kurz FSG, fordern daher Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene.

OÖ. Neben den Lehrstellensuchenden sind laut der SPOÖ vor allem Menschen, die gerade ihre Lehre, die Matura oder das Studium abgeschlossen haben, arbeitslos. Derzeit sei davon auszugehen, dass sich die Situation in den kommenden Monaten verschlechtern werde. Betroffen seien im Besonderen kleine Betriebe und bestimmte Branchen wie die Gastronomie. Um steigender Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken, fordern die SPOÖ und die FSG jetzt, 
Stiftungs - und Qualifizierungsangebote unter Einbindung der Sozialpartner zu erweitern und die Lehrstellenförderung zu erhöhen. Darüber hinaus sollen ein Corona-Notausbildungsfonds eingerichtet und die Mittel für die überbetriebliche Lehre sowie die Ausbildungsentschädigung erhöht werden.

Überbetriebliche Lehre

Die Gelder für die überbetriebliche Lehre wurden bereits vor zwei Jahren gekürzt.

"Das war ein fataler Fehler und muss nun schleunigst rückgängig gemacht werden. Die überbetriebliche Lehre ist nun der Rettungsanker für all jene, die aufgrund der wirtschaftlichen Krise keinen Ausbildungsplatz bekommen", meint SPOÖ-Parteivorsitzende Birgit Gerstorfer.

Jugendliche zur Überbrückung ein weiteres Jahr in eine Schule zu schicken, halte sie nicht für sinnvoll. Zudem müsse vermieden werden, dass Jugendliche und junge Erwachsene in Hilfstätigkeiten oder in Berufe, die nicht ihren Eignungen entsprechen, gedrängt werden.

Corona-Notausbildungsfonds einrichten

Die FSG- Jugend fordert zusätzlich zu Mitteln für die überbetriebliche Ausbildung primär einen Corona-Notausbildungsfonds. Aktuell werden in Österreich jährlich rund 140 Millionen Euro aus dem Insolvenz-Entgelt-Fonds an Lehrbetriebe ausgeschüttet. Dieser Betrag solle laut FSG-Bundesjugendvorsitzendem Josef Rehberger mindestens verdoppelt und besonders an Klein- und Mittelbetriebe ausbezahlt werden. Notwendig sei darüber hinaus eine Stiftung, die speziell 20- bis 25-Jährigen das Nachholen eines Lehrabschlusses oder einer schulischen Ausbildung ermögliche. "Mit guten Ausbildungen sinkt die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden. Gerade in schwierigen Zeiten sind Investitionen in die Ausbildung der Schlüssel, um jungen Menschen eine langfristige Perspektive für ihre Zukunft zu bieten", schlussfolgert Rehberger.

Autor:

Katharina Wurzer aus Linz

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