Studie: Oberösterreicher wollen im Alter abgesichert sein

Manfred Bartalszky (Vorstand der Wiener Städtischen für Bankenvertrieb; s Versicherung), Herbert Walzhofer (Vorstandsdirektor Retail Sparkasse OÖ) und Paul Eiselsberg (IMAS Studienautor) (v.l.).
  • Manfred Bartalszky (Vorstand der Wiener Städtischen für Bankenvertrieb; s Versicherung), Herbert Walzhofer (Vorstandsdirektor Retail Sparkasse OÖ) und Paul Eiselsberg (IMAS Studienautor) (v.l.).
  • Foto: Sparkasse OÖ
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OÖ. Die Erkenntnis über die voranschreitende demografische Entwicklung ist bei sieben von zehn Oberösterreichern im Bewusstsein verankert. Die Lebenserwartung schätzen 36 % der in einer IMAS-Studie im Auftrag von s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen befragten Oberösterreicher auf zwischen 80 und 89 Jahren, ein Fünftel (21 %) schätzt sogar 90 Jahre und darüber. Der mit Abstand größte Wunsch der Oberösterreicher, wenn sie an ihre eigene Pension denken, ist, keine gesundheitlichen Probleme zu haben (86 %). Gleich danach folgt das Bedürfnis, frei von finanziellen Sorgen zu sein (73 %) und demzufolge eine ausreichend hohe Pension zu beziehen (63 %).

„Wir sehen seit geraumer Zeit eine deutlich steigende Kundennachfrage nach Produkten der privaten Gesundheitsvorsorge. Auffallend dabei ist das altersunabhängige Interesse für diese Art der Vorsorge“, so Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ. Das wird auch durch die Umfrage-Daten deutlich: Mehr als zwei Drittel (68 %) der Oberösterreicher erachten eine private Zusatzversicherung trotz des derzeitig guten Gesundheitssystems als notwendig.

Eine pessimistische Einschätzung wird in punkto gleichbleibendem Lebensstandard – einzig durch die staatlichen Pension – abgegeben: Sieben von zehn Befragten in Oberösterreich (68 %) glauben nicht daran. Auf die Frage, wie es überhaupt mit der staatlichen Pension weitergehen wird, schätzen 93 % der Befragten, dass die Menschen in Zukunft mehr private Vorsorge für ihren Lebensabend werden treffen müssen, sich das Pensionsantrittsalter deutlich erhöhen wird (90 %), die staatliche Pension weiter gekürzt (85 %) und die Pensionsbeitragszahlungen (69 %), während des Berufslebens angehoben werden.

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