Frauen in „Männerberufen“
Vernetzen, Fördern, Qualifizieren

Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander mit dem Team des Verein VFQ.
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  • Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander mit dem Team des Verein VFQ.
  • Foto: Land OÖ/Lisa Schaffner
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Der Verein VFQ (Vernetzen-Fördern-Qualifizieren) hilft Frauen seit 1988 in beruflichen Männerdomänen Fuß zu fassen.

OÖ. 1988 gründeten drei junge ambitionierte Frauen die Tischlerei „Fragile“. Damit wollten sie aufzeigen, dass auch Frauen in einem traditionellen Männerberuf erfolgreich sein können. Das Ziel war bereits damals die Ausbildung von Frauen in Handwerk und Technik. Dieses Thema ist heute aktueller denn je. Im Jahr 2004 wurde die gemeinnützige „VFQ Gesellschaft für Frauen und Qualifikation mbh“ gegründet. Der Name VFQ steht seit dem für „Vernetzen-Fördern-Qualifizieren“.

Abseits traditioneller Rollenbilder

„Wir vertreten ein Land, in dem Frauen die gleichen Möglichkeiten haben wie Männer. Die ‚VFQ Gesellschaft für Frauen und Qualifikation mbh‘ ist ein wertvolles Beispiel für die Qualifizierung der Frau in vermeintlichen Männerdomänen“, sagt Frauen-Landesrätin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander, die sich nun selbst von der Arbeit des Vereins VFQ überzeugte. „Wir können es uns im Land der Möglichkeiten nicht leisten, wegen falscher Rollenbilder das ungeheure Potenzial von Frauen zu verlieren“, so Haberlander. Frauen für technische Berufe zu begeistern und ihnen Möglichkeiten abseits der traditionellen Rollenbilder aufzuzeigen sei auch ein Schwerpunkt der Frauenstrategie in Oberösterreich. Das Frauenreferat des Landes OÖ unterstützt den Verein im Jahr 2020 mit 53.200 Euro.

Orientierung und Ausbildung

Der Verein VFQ bietet Orientierungslehrgänge für die Berufe, wie Tischlerin oder IT-Technikerin mit einer anschließenden Ausbildung im jeweiligen Lehrberuf. Weitere Angebote sind beispielsweise ein Karrierecoaching für Frauen, Qualifizierung für Frauen mit Migrationshintergrund oder ein spezielles Beratungs- und Bildungsangebot namens „Silver Girls“ für Frauen im Alter von 50+.

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