Voest-Chef Wolfgang Eder: "Es schaut nach Eskalation aus"

Wolfgang Eder (voestalpine), Stefan Pierer (KTM), IV OÖ-Präsident Axel Greiner, IV-Präsident Georg Kapsch und IV OÖ-Gechäftsführer Joachim Haindl-Grutsch.
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  • Wolfgang Eder (voestalpine), Stefan Pierer (KTM), IV OÖ-Präsident Axel Greiner, IV-Präsident Georg Kapsch und IV OÖ-Gechäftsführer Joachim Haindl-Grutsch.
  • Foto: Eric Krügl
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OÖ. Licht und Schatten liegen oft eng beieinander: Die Konjunktur läuft so "gut wie seit vielen Jahren nicht", sagt der oberösterreichische Industriellenvereinigungs-Präsident Axel Greiner. Dazu kommt, dass 150 befragte Industrie-Chefs mit der Politik von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und der schwarz-blauen Bundesregierung gleichermaßen zufrieden sind. Und trotzdem blickt die Industrie derzeit mit großer Sorge auf die andere Seite des Atlantiks: Es könnte tatsächlich ein "Handelskrieg" drohen, bestätigt voest-Chef Wolfgang Eder bei einem Pressegespräch im Rahmen des Industrieempfangs 2018: "Es schaut eher nach Eskalation aus". Gleichzeitig fordert der Top-Manager, dass die Europäische Union sich auf ihr wirtschaftliches Potenzial besinnt: "Es kann kein permanentes Einlenken der nicht-amerikanischen Seite geben. Wenn alle Barrieren aufbauen, muss Europa das auch machen – und irgendwann muss man mit voller Härte zurückschlagen", so Eder.

Alle Fotos: Eric Krügl/IV OÖ

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