Neue JKU-Studie
Weihnachtsmärkte positiv für städtischen Handel

Europaweit werden bei Christkindlmärkten 5,5 Milliarden Euro umgesetzt.

OÖ/Ö. Advent-, Christkindl- und Weihnachtsmärkte stellen in Österreich mit Umsätzen von mehr als 320 Millionen Euro einen zentralen Wirtschaftsfaktor in der Adventzeit dar. Die positiven Ausstrahlungseffekte von den traditionellen Märkten in der Vorweihnachtszeit auf den innerstädtischen Einzelhandel reichen von Frequenzsteigerungen bis hin zu einer höheren Verweildauer und Ausgabenbereitschaft in den Innenstadtgeschäften. Vice versa profitieren Weihnachtsmärkte vom bestehenden Einzugsgebiet und der Verkehrsinfrastruktur sowie vom Ambiente und der Angebotsvielfalt in den Innenstädten.

Die Attraktivität der Weihnachtsmärkte lässt sich allein schon an den Ausgaben bzw. Umsätzen fest machen, die europaweit nach Hochrechnungen des Centre of Retail and Consumer Research (CRCR) der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) heuer 5,5 Milliarden Euro übersteigen werden. Nicht eingerechnet sind hier die zusätzlichen Ausgaben der Christkindlmarktbesucher im lokalen Einzelhandel, in der Gastronomie und Hotellerie, bei Anbietern von Verkehrsleistungen und sonstigen touristischen Leistungen. „Für Österreich ist heuer mit Umsätzen in Höhe von mehr als € 320 Mio. zu rechnen“, sagt Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der WKO.

JKU-Studie: "Gegenseitige Befruchtung"

Die wirtschaftlichen Wechselwirkungen zwischen Weihnachtsmärkten und innerstädtischem Einzelhandel in Europa hat ein internationales Forscherteam um Univ.-Prof. Dr. Christoph Teller, Vorstand des Instituts für Handel, Absatz und Marketing der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) untersucht und bestätigt. „Märkte und Innenstädte befruchten sich gegenseitig“, bringt Univ.-Prof. Christoph Teller die Kernergebnisse auf den Punkt.

Die Ausstrahlungseffekte sowohl der Weihnachtsmärkte auf die innerstädtische Wirtschaft und hier vor allem auf die umliegenden Einzelhandelsgeschäfte als auch der Innenstädte auf die Adventmärkte sind ganz zentral für den beiderseitigen Erfolg. Die daraus resultierende Performance-Steigerung beider Seiten schafft eine „Win-Win-Situation“.

„Mit Umsätzen von mehr als 320 Millionen Euro sind Weihnachtsmärkte ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Österreich, der darüber hinaus Mehrausgaben im innerstädtischen Einzelhandel in Höhe von 270 Millionen Euro generiert“, so Buchmüller (WKO).

Autor:

Online-Redaktion Oberösterreich aus Oberösterreich

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