Wirtschaftskammer OÖ begrüßt Nothilfe-Fonds

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer begrüßt den Corona-Notfall-Fonds der Bundesregierung.
  • WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer begrüßt den Corona-Notfall-Fonds der Bundesregierung.
  • Foto: Land OÖ
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

In Österreich wurde am dritten April ein Corona-Nothilfe-Fonds auf den Weg gebracht. Doris Hummer, Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, kurz WKOÖ, bezeichnet das als "großen Wurf, um die Krise zu überstehen".

OÖ. Die österreichische Regierung hat einen Corona-Nothilfe-Fonds in der Höhe von 15 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

„Die einzelnen Maßnahmen tragen effektiv dazu bei, dass viele heimische Firmen und ihre Mitarbeiter die aktuell so dramatische Zeit überstehen und hoffentlich bald wieder zur Normalität zurückkehren können", meint Doris Hummer, Präsidentin der WKOÖ.

Zu den konkreten Maßnahmen zählen erhöhte Staatsgarantien für Kredite für Unternehmen und ein gestaffeltes Zuschussmodell. Im Detail sieht das so aus, dass die Republik die eigene Absicherung der Kreditsumme von Unternehmen von 80 auf 90 Prozent erhöht. Das macht es Hausbanken leichter, den Betrieben unter die Arme zu greifen, damit sie ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

Ersatz bei Wegfall des Umsatzes

Darüber hinaus soll ein gestaffeltes Zuschussmodell jenen Unternehmen helfen, die durch die Krise Umsatz verloren haben. Die Staffelung sieht wie folgt aus:

  • 40 – 60 Prozent Umsatz-Ausfall: 25 Prozent Ersatzleistung
  • 60 – 80 Prozent Umsatz-Ausfall: 50 Prozent Ersatzleistung
  • 80 – 100 Prozent Umsatz-Ausfall: 75 Prozent Ersatzleistung

Die Obergrenze der Hilfsgelder liegt bei drei Monatsumsätzen oder 120 Millionen Euro. Voraussetzungen hierfür beziehungsweise für die Staatsgarantien sind, dass die Firma ihren Standort in Österreich und aufgrund der Corona-Krise einen Rückgang des Umsatzes um mindestens 40 Prozent hat. Außerdem müssen die Unternehmen bestimmte Maßnahmen setzen, um Arbeitsplätze zu erhalten.Dass das Nothilfe-Paket Zuschüsse umfasst, die nicht zurückgezahlt werden müssen, sei laut Hummer besonders erfreulich. Die Betriebe würden nicht mit zusätzlichen Schulden belastet und erhielten auf diese Weise Handlungsspielraum.

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