Erich Frommwald
Wirtschaftskammer OÖ präsentiert Corona-Masterplan

Fast alle von der Wirtschaftskammer OÖ befragten Betriebe spüren wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie (Symbolbild).
  • Fast alle von der Wirtschaftskammer OÖ befragten Betriebe spüren wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie (Symbolbild).
  • Foto: WKO OÖ/G. Lechner Glas Ober GmbH
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich, kurz WKO OÖ, hat ihre Betriebe jetzt zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie befragt. Darauf aufbauend wurde ein Corona-Masterplan entwickelt, berichtet der neue Spartenobmann Erich Frommwald.

OÖ. Die oberösterreichische Industrie sei massiv von der Corona-Pandemie betroffen, habe sie bisher aber gut gemeistert, meint Frommwald. Um Maßnahmen zu entwickeln, die auf den Bedürfnissen der Unternehmen aufbauen, hat die Sparte Industrie eine Befragung der Mitgliedsbetriebe durchgeführt. 171 Unternehmen haben sich beteiligt. Zusammengefasst werden kann, dass nur zwei davon angeben, von der Krise wirtschaftlich nicht betroffen zu sein. 78 Prozent nutzen derzeit das Modell der Kurzarbeit. 62 Prozent berichten von Absatzproblemen im Ausland, 40 Prozent von Produktionsengpässen bei Lieferanten. Darüber hinaus geht die Mehrheit der Befragten von einem Rückgang des Umsatzes zwischen 10 und 30 Prozent bis zum Jahresende aus.

Verlängerung der Kurzarbeit und Exportoffensive

Unterstützt werden sollen die oberösterreichischen Unternehmen nun mittels eines Drei-Stufen-Plans. So sollen kurzfristige (bis Ende Juni), aber auch mittelfristige (bis Ende 2020) und langfristige Maßnahmen (bis Herbst, wirksam ab 2021) realisiert werden. Konkret sieht die Wirtschaftskammer Oberösterreich kurzfristig schnellere Genehmigungsverfahren, Förderungen der Politik, Investitions- und Kaufanreize vor. Mittelfristig wird vorgeschlagen, die geplante Steuerreform vorzuziehen, die Kurzarbeit zu verlängern und eine Offensive im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation durchzuführen. Die Forschungsprämie könnte etwa von 14 auf 20 Prozent erhöht werden. 

„Die nächsten Wochen und Monate müssen dafür genutzt werden, langfristige Konzepte für zentrale Handlungsfelder zu erarbeiten. Beispiele dafür sind aus Sicht der Sparte Industrie: Digitalisierungsstrategie für die Bildung, Leitbetriebe-/Headquarterstrategie oder eine Exportoffensive“, meint Frommwald abschließend.

Langfristig seien außerdem Infrastrukturmaßnahmen.

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