Die Wirtschaft bleibt weiblich: Betriebsbesuche und eine "Weiße Nacht"

KommR Emma Hitzinger, Melanie Eckhardt, Franziska Huber(Landesvorsitzende FiW), Sandra Spiegel, LIM Martina Mohapp, Karin Krejcirik-Posch, Martha Schultz (Bundesvorsitzende FiW) und Charlotte Jautz (Landesgeschäftsführerin FiW)
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  • KommR Emma Hitzinger, Melanie Eckhardt, Franziska Huber(Landesvorsitzende FiW), Sandra Spiegel, LIM Martina Mohapp, Karin Krejcirik-Posch, Martha Schultz (Bundesvorsitzende FiW) und Charlotte Jautz (Landesgeschäftsführerin FiW)
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DEUTSCHCKREUTZ (EP). Jedes zweite Unternehmen im Burgenland wird von einer Frau gegründet. Frau in der Wirtschaft fordert die weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für Frauen in der Arbeitswelt.
„Burgenlands Frauen sind top ausgebildet, stehen fest im Erwerbsleben und meistern oft den leider schwierigen Spagat zwischen Job und Familie“, so Franziska Huber, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Burgenland.

Herausforderung und Selbstbestimmung

Fast jedes zweite Unternehmen wird im Burgenland von einer Frau gegründet. Die Motive sind vielfältig: Fast 75 % begründen den Schritt in das Unternehmerleben mit flexiblerer Zeit- & Lebensgestaltung. 58,8% schätzen die neue Herausforderung und wollen ihre eigene Chefin sein. 50,09 % wollen mit dem Start in die Selbstständigkeit ein selbstbestimmtes, ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit. „Frauen tragen nach wie vor die Hauptlast für Familie und Haushalt“, betont Huber.

Flexibilität

„Vor allem sind flexible Kinderbetreuungsplätze aus unserer Sicht ein absolutes „Muss“, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen“ so Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft.  „Wir sehen in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten gerade bei Frauen stark vorhanden ist. Doch selbst wenn Unternehmen und Arbeitnehmerin miteinander eine Lösung finden könnten, stellen gesetzliche oder kollektivvertragliche Regelungen ein Hindernis dar", kritisiert Schultz. „Flexiblere Zeiteinteilung ist wichtig und ermöglicht es, den oft schwierigen Spagat zu meistern. Wir müssen hier dran bleiben – für unsere Familien“, so Schultz.

Weiße Nacht

Im Anschluss an die Pressekonferenz wurden die Firma Baludruck Koo in Steinberg-Dörfl und bei Carian Seifner-Naprawnik in Neutal absolviert.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen von weiß: denn die "Weiße Nacht"mit großer Modeschau der burgenländischen Kleidemacherinnen und Kalenderpräsentation ging im "Schaflerhof" des Weinguts Igler in Deutschkreutz über die Bühne und begeisterte hunderte Gäste - das alle in weiß gekleidet waren versteht sich von selbst.

Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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