Gedenkstunde beim Mahnmal in Kobersdorf

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„Jedes Jahr am 12. März veranstalten wir eine Gedenkstunde für alle Juden aus Kobersdorf, die 1938 vertrieben wurden“. Mit diesen Worten eröffnete Erwin Hausensteiner, Vorsitzender des Gedenk-Vereins Kobersdorf, die diesjährige Gedenkfeier am Mahnmal des Ortes. Jedes Jahr wird eine andere jüdische Familie in den Fokus gerückt und ihre Geschichte erzählt. In diesem Jahr lasen die beiden NMS Schüler Sabrina und Yannik aus dem Buch von Hausensteiner, die Familiengeschichte der Familie Hacker vor. Der 2014 gegründete Gedenk-Verein nimmt außerdem jedes Jahr am Programm des europäischen Tages der jüdischen Kultur teil und organisiert mit der Volkshochschule Burgenland Film- und Vortragsabende in Kobersdorf. Der nächste Filmabend findet am 10. Mai 2019 im Gasthaus zum Dorfwirtn statt. Hausensteiner betonte auch, dass der „Freundeskreis Rettet die Synagoge“ dabei ist, mit dem Land Burgenland Verhandlungen zu führen, damit die Synagoge umgehend renoviert wird und das kulturelle Erbe erhalten bleibt.

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