Einfach näher dran mit Franjo Kröpfl
42 Jahre PAX, 12 Jahre Zelenjaki und dann kam die Malerei

Franjo Kröpfl ist seit Jahrzehnten Schlagzeuger der burgenländísch-kroatischen Band PAX.
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  • Franjo Kröpfl ist seit Jahrzehnten Schlagzeuger der burgenländísch-kroatischen Band PAX.
  • Foto: Kröpfl
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Der Kr. Geresdorfer Franjo Kröpfl ist als Musiker und Maler weit über seine Ortschaft hinaus bekannt.

KR. GERESDORF. Schon seit vielen Jahrzehnten kennt man Franjo Kröpfl als den Schlagzeuger der burgenländísch-kroatischen Band PAX. Gemeinsam mit Feri Fellinger, Berti Kuzmits und Franz Jambrich – alle auch aus Kr. Geresdorf - hat er die Partie von sage und schreibe 42 Jahren gegründet und sie sind sich „treu“ geblieben. „PAX sind meine Brüder“, bringt Kröpfl es auf den Punkt.

Generationeprojekt

Ein weiteres Musikprojekt, an dem ebenfalls alle 4 PAX mittlerweile auch schon seit 12 Jahren beteiligt sind, ist das Kr. Geresdorfer Tamburicaorchester Zelenjaki. Feri Fellinger als musikalischer Leiter und Mastermind, Franjo Kröpfl schon in der dritten Periode als Obmann und dazu sage und schreibe 50 Geresdorfer.
Die Zelenjaki sind ein echtes Generationenprojekt. Dort musizieren Mitglieder aus allen anderen Geresdorfer Vereinen von der Feuerwehr bis zum Fußballverein. Aus von nahezu allen Familien des Ortes ist jemand verteten. Wenn die Zelenjaki mit Anhang auf Tournee gehen, füllen sie mit Leichtigkeit einen Bus für 100 Personen – und hinterlassen ein halb leeres Dorf. Ende letzten Jahres haben sie ihr jüngstes musikalisches Projekt präsentiert, eine Weihnachts-CD. Am Faschings-Sonntag lädt die Zelenjaki-Jugend zu einen musikalischen Kindernachmittag ein.

"Ich bin glücklich für mein Talent"

Neben seinem musikalischen Talent und Engagement lebt Franjo Kröpfl mit jeder Faser seines Daseins für die Malerei. „Als Autodidakt habe ich die Bedeutung der Malerei für mein Leben erst vor ungefähr zehn Jahren wirklich erkannt. Ich bin dankbar und glücklich für mein Talent und befasse mich heute in jeder freien Minute damit. “
„Zum Malen brauchst du innere Ruhe, oft geht wochenlang nichts und dann wieder entstehen mehrere Bilder in kürzester Zeit. Beim Malen vergeht die Zeit unglaublich schnell.“ Lebensgefährtin und Seelenverwandte Zorica Tóth, selbst Fotografin und Energetikerin, lächelt: „Er ist dann eins mit dem Bild. Das Bild, an dem er gerade arbeitet, füllt ihn ganz aus. Er bringt es sogar zum Essen mit, solange bis es fertig ist.“

Auftragsarbeiten

Auch jetzt arbeitet Franjo Kröpfl an mehrere Auftragsarbeiten. Darunter seine zweite Buchillustration. Das erste von ihm ilustrierte Bauch "Wie die Menschen aufhörten Kriege zu führen" veröffentlichte Beiträge desinternationalen Literaturwettbewerbs 2016 des Forums „Gewaltfreies Burgenland“. Erste Preisträgerin war damals Julia Trenker aus Kroatisch Geresdorf. Das aktuelle Buch-Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Klingenbacherin Dorothea Kocsis und erzählt drei Märchen für Kinder und Erwachsene.
Ursprünglich hat sich Franjo Kröpfl als begnadeter Portraitmaler einen Namen gemacht. Im Laufe der Jahre hat er sein Repertoire aber um die verschiedensten Genres erweitert, bis hin zur abstrakten Malerei. Bei meinem Besuch stehen Naturstudien auf seiner Staffelei, die den Betrachter geradezu ins Bild hineinziehen.

Natur erkunden

Die wenige Zeit, die Franjo Kröpfl neben seinen Lebens-Leidenschaften Musik und Malerei bleibt, verbringt er am liebsten mit Partnerin Zorica und seinen Enkelkindern. „Wir lieben es, gemeinsam mit den Kindern die Natur zu erkunden, Pferde besuchen, am Bach Abenteuer erleben, Drachen steigen lassen, Rollerfahren!“ Meist ist ihm die Zeit viel zu kurz, bis die Kinder wieder fahren müssen. „Ich bin viel unterwegs in der Natur rund um Kroatisch Geresdorf, weniger in der Ortschaft. Es gibt hier so viele idyllische Plätzchen. Ich liebe es, den Himmel anzuschauen. Die Malerei hat meine Perspektive für die Dinge völlig verändert. Mein Plan für den nächsten Sommer ist es, auch immer wieder mit der Staffelei draußen zu sein.“ Und Zorica ergänzt: „Wir brauchen keinen Urlaub. Den Luxus wie zuhause haben wir nirgendwo anders. Wir haben unsere Harmonie.“

Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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