Bund will Grenzschutz verstärken
79 Asylsuchende im Raum Nikitsch aufgegriffen

Polizei und Bundesheer haben 79 Asylsuchende im Gemeindegebiet von Nikitsch aufgegriffen.
  • Polizei und Bundesheer haben 79 Asylsuchende im Gemeindegebiet von Nikitsch aufgegriffen.
  • Foto: Fotalia / Gina Sanders
  • hochgeladen von Sabine Knienieder

Polizei und Bundesheer haben am Sonntag 79 illegale Grenzgänger aufgegriffen.

NIKITSCH. Am Sonntag hat die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Östereichischen Bundesheer 79 illegale Grenzjänger im Raum Nikitsch aufgegriffen, das gab Bundesheer-Sprecher Michael Bauer via Twitter bekannt. Unterstützung gab es laut ORF aus der Luft, ein Polizeihubschrauber war bis in die Mittagsstunden unterwegs.
 

Aufstockung des Grenzschutzes

Die steigende Anzahl von illegalen Grenzübertritten haben nun auch ÖVP-Verteidigungsministerin Claudia Tanner und ÖVP-Innenminister Karl Nehammer zum Handeln gezwungen. An der Grenze zu Ungarn sollen zusätzliche 400 Soldaten eingesetzt werden, um die Polizei zu unterstützen. Insgesamt werden dann 1.000 Soldaten ihren Grenzeinsatz im Burgenland verrichten. Zur besseren Koordination errichten Bundesheer und Polizei ein gemeinsames Lagezentrum. 

„Wichtiges Signal im Kampf gegen illegale Migration“

Erfreut über die Stärkung des Grenzschutzes ist ÖVP-Obmann Christian Sagartz: „Ein starker Grenzschutz ist für das Burgenland sehr wichtig. So können Schlepper-Aktivitäten durch unser Land effektiv abgeschnitten werden. Davon profitieren auch die anderen Bundesländer."

"Kosmetische Maßnahmen"

SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich sieht dagegen Versäumnisse: „Nichts veranschaulicht deutlicher, dass die angebliche Schließung der Balkanroute durch Bundeskanzler Kurz ein Märchen war und nur der parteipolitischen Profilierung der Volkspartei diente. Statt kosmetischer Maßnahmen ist eine Neuorientierung der österreichischen Asylpolitik dringend erforderlich.“

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