B 61a bis zur ungarischen Staatsgrenze: Letzter Kilometer wird umgesetzt

Landesrat Hans Peter Doskozil und Baudirektor Wolfgang Heckenast präsentierten die Vorhaben 2018.
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BEZIRK (EP). "Wir haben heuer wieder ein breites Bauprogramm", erläuterte Landesrat Hans Peter Doskozil bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit DI Wolfgang Heckenast im Pannonia Tower in Parndorf.

125 Projekte

Im Nordburgenland werden 42 Landesstraßenbauprojekte umgesetzt, im Mittelburgenland 23 und im Südburgenland 60. Für die Landesstraßenverwaltung sind das insgesamt 23,4 Millionen Euro. Das kostentechnisch größte Projekt wird die B61a von Rattersdorf bis zur Staatsgrenze Ungarn mit 2,5 Millionen Euro. "Der erste Teil der B61a als Verlängerung der S31 ist seit Juli 2017 für den Verkehr freigegeben. Der Lückenschluss bis zur ungarischen Staatsgrenze wird ab 2018 als grenzüberschreitendes EU-Projekt umgesetzt", so Doskozil. Anfang Mai sei der Baubeginn für den letzten Kilometer bis zur Staatsgrenze, bestätigt DI Wolfgang Heckenast, Leiter der Bauabteilung des Landes. "Wir haben es geschafft, diese 991 Meter umzusetzen und werden die weiteren Schritte rechtzeitig bekannt geben." Die weiteren sechs Kilometer nach der Grenzübertrittstelle werden gemeinsam passieren. "Vor ein paar Monaten wurde auch in Ungarn die Trasse festgelegt, alle Genehmigungen, wie die UVP und die strategische Trassenverordnung, sind eingeholt." Die Akzeptanz dieses letzten Kilometers bis zur Staatsgrenze sei in der Bevölkerung groß. "Es gab auch bei den Grundstücksablösen keine größeren Diskussionen, wir haben mit der Gemeinde das beste Einvernehmen. Die Gemeinde steht hinter dem Projekt, wir alle wollen es in bestmöglicher Zeit umsetzen."

ÖVP fordert weitere Maßnahmen

LA Patrik Fazekas begrüßt zwar die Straßenbaupläne, wünscht sich aber weitere Maßnahmen. "Die Weiterführung der B61 bis zur Staatsgrenze ist eine von der Volkspartei schon lange gehegte Forderung. Wir sind natürlich froh, dass es nun endlich so weit ist und umgesetzt wird."
Leider bleiben laut Fazekas noch weitere Baustellen offen. "Neben der Weiterführung der B61a bis zur Staatsgrenze bei Rattersdorf soll auch auf dem S31-Streckenabschnitt Mattersburg - Weppersdorf eine bauliche Mitteltrennung verwirklicht werden. Wir begrüßen diese Maßnahmen, fordern aber, dass der Ausbau der baulichen Mitteltrennung auf der S31 in einem Schritt bis zur Abfahrt Oberpullendorf Nord verwirklicht wird, um eine Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der gesamten Strecke zu erreichen und die Anzahl der schweren Unfälle zu verringern“, kommentiert LA Patrik Fazekas die Vorhaben.

Planungsprozess

Die bauliche Mitteltrennung bis nach Oberpullendorf sei zur Zeit kein Thema, so Heckenast. "Diese Maßnahmen sind ein laufender Planungsprozess der Asfinag und werden bis 2023 Schritt für Schritt umgesetzt. In weiterer Folge wird also eine Mitteltrennung bis Oberpullendorf kommen."

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