Neue Initiative in Oberpullendorf
Gemeinsam garteln im Klostergarten

Die Beete wurden bereits im Herbst von Alois Pichler, Reinhard Pichler, Barbara Buchinger und Hans Kneisz hergerichtet.
  • Die Beete wurden bereits im Herbst von Alois Pichler, Reinhard Pichler, Barbara Buchinger und Hans Kneisz hergerichtet.
  • Foto: Eva Maria Plank
  • hochgeladen von Eva Maria Plank

Der riesige Klostergarten der Pfarre Oberpullendorf soll in Zukunft gemeinsam genutzt werden.

 OBERPULLENDORF (EP). "Damit greifen wir die weltweite Idee des community Gardenings auf, wo verschiedene Menschen über das gemeinsame Gärtnern Gemeinschaft finden und ein Erfahrungs- und Wissensaustausch zum ökologischen Gärtnern stattfindet", erklärt Barbara Buchinger, eine der Initiatoren des Projektes "Gemeinsam garteln im Klostergarten".

Grünes Licht

Gemeinsam mit ihren Mitstreitern Reinhard Pichler, Hans Kneisz und Alois Pichler wird der Klostergarten für Gleichgesinnte geöffnet. "Die Idee sei schon etwas älter, der Garten wird nicht wirklich genutzt. Wir haben die Idee, die ja an und für sich nicht neu ist, aufgegriffen und von der Diözese und dem Pfarrgemeinderat grünes Licht erhalten, das Projekt umzusetzen."

Workshops

Das Projekt ist für jene gedacht, die gerne ihr eigenes Gemüse anpflanzen und ernten wollen, aber aufgrund der Gegebenheiten nicht die Möglichkeit dazu haben. Angeboten werden 12 Beete mit etwa 20 Quadratmetern, mit einem Unkostenbeitrag von 25 Euro für Wasser und die vorhandene Infrastruktur ist man dabei. "Angebaut kann werden, was immer der Einzelne will. Die Beete wurden schon grob angelegt, im Frühling kann es los gehen. Ein erstes Informationstreffen am 28. März um 10.00 Uhr in der Laube im Klostergarten ist bereits fixiert", so Buchinger. Die zukünftigen Hobbygärtner sollen ihr Gemüse nach biologischen Standards anbauen. "Dafür gibt es auch Unterstützung, wir organisieren regelmäßig Workshops mit Fachleuten zu diversen Themen. Franz Grötschl aus Lackendorf hat ebenso wie Heinz Lackinger aus Ritzing bereits zugesagt", freut sich Buchinger.

Weitere Nutzung

Der Klostergarten soll in erster Linie ein Treffpunkt für Gleichgesinnte sein. "Es soll ein reger Austausch untereinander stattfinden, die Interessenten müssen sich natürlich um ihr Stück Garten auch selbst kümmern. Falls man auf Urlaub fährt, kann man sich untereinander ausmachen, wer sein Beet mitbetreut." Auch der riesige Obstgarten mit teils sehr alten Obstsorten wartet auf Betreuung. "Aus dem Projekt können sich auch neue Ideen für eine weitere Nutzung des Klostergartens entwickeln. Vielleicht findet sich ein Imker, der einige Stöcke aufstellen will. Wir können uns auch vorstellen, dass sich jemand für Baumpatenschaften für die Obstbäume interessiert."

Ökologischer Lebensstil

Es gebe bereits einige Interessenten. "Egal wieviele kommen, denn der Garten kann auch noch erweitert werden. Der Klostergarten ist für alle Bürger geöffnet, die Beete können auch jedes Jahr neu vergeben werden, eben je nach Bedarf." Die Initiatoren wollen mit dem Projekt einen ölokolgischen Lebensstil fördern. "Unsere Kinder sollen mitbekommen wie etwas heranwächst. Und die Älteren können ihr Wissen übers garteln an die junge Generation weitergeben", sind sich alle einig.

Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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