Einfach näher dran mit Doris Horvath
"In Stoob ist eben immer etwas los!"

Doris Horvath liebt die Gegend um das Stoober Rückhaltebecken, hier lässt sie die Seele baumeln.
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Doris Horvath ist ein Kind der Töpfergemeinde und gründete 1992 die Frauenberatungsstelle Oberpullendorf.

STOOB (EP). Gemeinsam mit einer Handvoll Mitstreiterinnen wurde das Projekt Frauenberatungsstelle in die Tat umgesetzt. "Damals wurden wir noch belächelt, heute können wir zu Fug und Recht stolz auf das Erreichte sein."

Gleichberechtigung

Die 55-jährige ist ein echtes Stoober Kind, absolvierte die Volksschule in der Gemeinde, danach gings nach Oberpullendorf wo Doris die HAK Matura absolvierte. "Ich habe mein ganzes bisheriges berufliches Leben in Stoob verbracht. Allerdings bin ich privat schon immer hier daheim." Die Mutter zweier erwachsener Kinder setzte sich immer schon für Frauen und Gleichberechtigung ein. "Ich wollte in diesem Bereich arbeiten, aber keine Politikern werden. Nach der Karenzzeit bin ich auf gleichgesinnte Frauen getroffen – so hat das Projekt Frauenberatungsstelle begonnen."
Stoob sei eine sehr lebenswerte Gemeinde. "Es ist immer gewachsen, viele Firmen haben sich hier angesiedelt. Früher gab es sogar ein Kino." Auch Gasthäuser gibt es noch einige im Ort: "Meine Eltern waren immer schon gesellig, das hat sich auch auf uns Kinder übertragen. Ich bin gern unterwegs in Stoob, man trifft immer Leute, es ist immer etwas los. Egal, ob bei den zahlreichen Festen, die unsere aktiven Vereine veranstalten, oder im Kaffee- bzw. Gasthaus."

Lieblingsplätze

Auch ihre Lieblingsplätze verrät Doris. "Unser Biri ist unschlagbar, egal wann man dort hinaufwandert, man trifft dort stets Leute. Der gesamte Stoober Hotter ist einen Spaziergang wert, die Gegend um den Gaberling Bach ist besonders idyllisch." Auch das Rückhaltebecken ist ein Eldorado für Naturliebhaberin Doris. "Viele Stoober gehen dort laufen oder spazieren, man kann wunderbar die Seele baumeln lassen. Besonders idyllisch ist der Garten unseres Töpfermuseums, auch das Museum selbst ist sehr interessant." Die Fahradwege seien gut ausgebaut in der Umgebung. "So oft es geht bin ich mit dem Rad in meiner wundervollen Heimat unterwegs. Eigenlich fehlt nur mehr das Meer – dann wäre es perfekt," schmunzelt Doris.

Lebenswerter Ort

Denn sie ist eine Reisende, fährt gerne weg. "Wir sind schon als Kinder mit unseren Eltern immer nach Italien auf Urlaub gefahren, das hat mich geprägt." Die Oma war schon sehr emanzipiert. "Sie war die zweite Frau im Bezirk die damals den Führerschein gemacht hat, darauf war sie ihr ganzes Leben lang stolz. Und sie war Marktfahrerin – damals nicht wirklich üblich für eine Frau." Die Gemeinde bemühe sich, den Ort lebenswert zu gestalten. "Die Stoober haben das Herz am rechten Fleck, sind gesellig und umgänglich. Das ist es was eine Gemeinde ausmacht."

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