Kampagnen sollen greifen

Josef Korpitsch, Markus Szelinger und Johann Janisch klärten über die Probleme bei der Entsorgung auf.
  • Josef Korpitsch, Markus Szelinger und Johann Janisch klärten über die Probleme bei der Entsorgung auf.
  • hochgeladen von Eva Maria Plank

PILGERSDORF (EP). Die Akku-Technologie für unsere Elektronikgeräte habe sich laufend weiterentwickelt und verbessert. Die „alten“ Batterien werden in den modernen, mobilen Elektrogeräten immer öfter durch leistungsstarke Lithium-Akkus ersetzt. "Lithium-Batterien/Akkus befinden sich in fast allen Alltags- und Haushaltsgeräten. Vom Handy, über Stabmixer bis zum Akkubohrer und E-Bike", so BMV Geschäftsführer Johann Janisch. Lithium-Batterien/Akkus sind sehr leistungsstark, erfordern aber einen sorgfältigen Umgang. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien liegen vor allem in der höheren Energiedichte und der geringeren Selbstentladung, jedoch bergen diese auch Gefahrenpotenziale. So reagieren sie heftig auf starke Wärmezufuhr und mechanische Beschädigungen. "Wenn ein Gerät auf den Boden fällt, können unsichtbare Risse in den Akku-Membranen entstehen.
Bei den nächsten Aufladevorgängen können sich die Risse erweitern und Kurzschlüsse auftreten, die Brände verursachen können. Spezielle Sorgfalt ist daher besonders wichtig", so Janisch. Der Geschäftsführer und seine Kollegen, Obmann Markus Szelinger und Obmann-Stellvertreter Josef Korpitsch, erläuterten in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Wichtigkeit der Abfallsammelstellen und deren Betreuung durch geschultes Personal.

Sichere Entsorgung
"In diesen Kursen werden die Bediensteten über alle Fragen der richtigen Zuordnung der anfallenden Abfälle und Altstoffe, die gesetzlichen Grundlagen sowie über eine zielführende Öffentlichkeitsarbeit und Abfallberatung in den Gemeinden informiert", so Szelinger. Im heurigen Jahr haben sich rund 280 Teilnehmer für die vier Kurstermine angemeldet, die sich schwerpunktmäßig dem Thema „Umweltgerechte Sammlung und Verwertung von Lithium Batterien/Akkus“ widmen.
Vermehrt widmen will sich der BMV auch wieder den illegalen Abfallsammlern: Denn Schätzungen zufolge werden jährlich etwa 80.000 Tonnen Altstoffe aus Österreich illegal ins benachbarte Ausland transportiert. "Nur wenn Abfälle und Altstoffe über die Sammelschienen des BMV und Abfallsammelstellen der Gemeinden erfasst werden, sind die ökologische Wiederverwertung und die umweltgerechte Entsorgung gesichert. Es ist einfach unglaublich, was die Menschen im Wald, auf der Wiese und auf den Feldern entsorgen", so Josef Korpitsch. Die Sammeltrupps würden aber nicht nur ein ökologisches Problem darstellen. "Den Gemeinden entgehen dadurch auch wichtige Einnahmen."

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