Regionale Speisekarte mit Gerald Renner: "Ich stehe auf gutes Essen"

Urig: Gerald Renner in seinem Gasthaus.
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LANDSEE (EP). Der gelernte Koch/Kellner und ehemalige Barkeeper kehrte vor fünf Jahren Jahren in seinen erlernten Beruf zurück und übernahm das Wirtshaus "Zur Schlossruine" als Pächter.
Hier wird den Gästen feine, gediegene Hausmannskost mit dem gewissen Etwas serviert. Die Speisekarte bietet von allem etwas, auch saisonale Schmankerln werden vom Chef höchstpersönlich serviert. So sind die Gemüselaibchen natürlich selbst gemacht, genau so wie die Dinkel-Semmelknödel für das zarte Rehfilet in Pfeffer oder – je nach Saison – in Schwammerlsoße. "Natürlich verwende ich am liebsten regionale Produkte, wenn es möglich ist", so der Chef. Das Mehl für die Dinkelknödel kommt etwa aus der Schedl-Mühle in Lockenhaus, die Kartoffeln vom Bauern in der Nähe, das Gemüse kommt vom kleinen, regionalen Händler, das Fleisch bezieht Renner vom Fleischer seines Vertrauens, der Fleischerei Hausensteiner in Kobersdorf oder der Fleischerei Pürrer aus Kirchschlag.

Geben und Nehmen

"Ich finde, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Denn wenn ich am Wochenende schnell ein Stück Fleisch brauche, weil es mir ausgegangen ist, kann ich meine Lieferanten jederzeit anrufen." Gerald Renner bietet jeden Tag ein Mittagsmenü an, zu Feiertagen, wie Weihnachten oder Ostern, wird das eine oder andere Schmankerl angeboten. Es gibt außerdem Wild- und Schwammerlspezialitäten im Herbst, im November wird das Martinigansl aufgetischt und die Steakwochen begeistern in der warmen Jahreszeit.

Kochkünste

In einem guten, burgenländischen Gasthaus dürfen natürlich die passenden Weine nicht fehlen: Auch hier setzt Gerald Renner auf Regionalität und Qualität. Zum Wirtshaus kam er durch Zufall. "Meine Eltern haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass es leersteht. Und weil ich sowieso vorhatte, mich beruflich zu verändern und mich selbstständig zu machen, war es die Gelegenheit für mich." Durch die ORF Show "Guten Morgen Österreich", wo Gerald seine Kochkünste zur Schau stellen durfte, wurde das Gasthaus bekannter. "Wir sind ein Ausflugsziel, die meisten Gäste dürfen wir am Wochenende bewirten. Dann ist es oft so voll, dass ich Leute wegschicken muss." Seine Gäste legen Wert auf gutes Essen, so Renner. "Sie stehen einfach darauf, so wie ich."

meinbezirk.at/bgld/regionale_speisekarte


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