Neue Räume und Küche geplant
Spatenstich für KH-Zubau in Oberpullendorf

Hans Peter Rucker, Manfred Degendorfer, Klaudia Friedl, Landeshauptmann Doskozil, Landesrat Dorner und Johannes Zsifkovits beim Spatenstich am Montag
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  • Hans Peter Rucker, Manfred Degendorfer, Klaudia Friedl, Landeshauptmann Doskozil, Landesrat Dorner und Johannes Zsifkovits beim Spatenstich am Montag
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Wie berichtet soll im Krankenhaus Oberpullendof für zehn Millionen Euro bis 2023 ein neuer Bauteil entstehen – am Montag wurde dafür der obligatorische Spatenstich gesetzt

OBERPULLENDORF. Am heutigen Montag nahmen LH Doskozil, LR Heinrich Dorner und KRAGES-GF Hans Peter Rucker den Spatenstich zum neuen Bauteil des Krankenhauses Oberpullendorf vor. Die Bauarbeiten haben bereits im Frühjahr begonnen und seien trotz aufrechter Corona-Schutzmaßnahmen im Zeitplan, heißt es. Im Herbst soll es außerdem einen Architektenwettbewerb für den „Masterplan KH Oberpullendorf“ geben. Die Investitionen in den Standort sollen bis 2023 zehn Millionen Euro betragen.

Erste Bauphase: Neue Räume für PSD, PSB und Ärzte 

Der neue Bauteil befindet sich am südöstlichen Areal, auf einer Erweiterungsfläche des Spitals. In einer ersten Bauphase errichtet die KRAGES zunächst ein zweistöckiges Gebäude. Die Investitionssumme beträgt rund drei Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2021 geplant. In das neue Gebäude werden die Oberpullendorfer Einrichtungen des Psychosozialen Dienstes, die derzeit in der Bezirkshauptmannschaft eingemietet sind, und die Geschäftsführung der Pflegeservice Burgenland GmbH einziehen. Zusätzlich werden Dienst- und Wechseldienstzimmer für Ärzte sowie Büroräume für das Krankenhaus entstehen. "Die Neubauten in Oberpullendorf stärken die Mitte des Landes – auch durch eine weitere Dezentralisierung von Landeseinrichtungen mit den neuen Räumlichkeiten für die KRAGES-Tochter PSB", hieß es am Montag.
 

Nächste Bauphasen: Neue Küche, neuer Aufwachraum

In einer weiteren Bauetappe erfolgt der komplette Neubau der Spitalsküche inklusive Speise- und Veranstaltungssaal mit einer Investitionssumme von 5,3 Millionen Euro. Die Vorstudie und Vorbereitung für Planungen haben laut Angaben des Landes schon begonnen. Die eigentlichen Planungen selbst sollen dann vom Gewinner eines kommenden Architekturwettbewerbs durchgeführt werden. Das neue Küchengebäude entsteht dort, wo sich heute noch das Personalwohnhaus befindet. Dieses wird zuvor abgerissen. Im neuen Gebäude wird auch ein neuer Veranstaltungs- und Sitzungssaal mitberücksichtigt. Die erste Inbetriebnahme ist für 2022 geplant, der Vollbetrieb ab 2023.
Weiters werden rund 1,7 Millionen Euro in einen neuen Aufwachraum in unmittelbarer Nähe der Intensivstation und mit direktem Anschluss an den zentralen OP-Bereich investiert. Auch für dieses Projekt beginnen die Planungen 2020. Die Inbetriebnahme ist ebenfalls für das Jahr 2022 geplant.

Bessere Abstimmung mit den Leitspitälern gewollt

KRAGES-GF Hans Peter Rucker sagt: „Das Krankenhaus Oberpullendorf hat eine wichtige Funktion in der wohnortnahen Versorgung des mittleren Burgenlandes, aber es soll sich künftig noch besser mit den Leitspitälern im Norden und im Süden abstimmen, etwa bei geplanten Operationen und Therapien.“

"Im Gesundheitsbereich keinesfalls den Sparstift ansetzen"

LH Doskozil meinte am Montag, "gerade die Corona-Virus-Krise hat uns bewiesen, dass wir im Gesundheitsbereich keinesfalls den Sparstift ansetzen dürfen". Mit der Investition mache man den Gesundheitsstandort Oberpullendorf "fit für die Zukunft".

"Betriebe aus dem Bezirk profitieren vom Bau"

Infrastrukturlandesrat Dorner zeigte sich sehr erfreut über den Ausbau des Spitals: „Mit der Erweiterung ist wohnortnahe Gesundheitsversorgung im Bezirk Oberpullendorf auch in Zukunft gewährleistet – und das zu hoher Qualität." Zudem würden die Bautätigkeiten auch der regionalen Wirtschaft enorm wichtige Impulse geben. „Von den Bauarbeiten profitieren eine Reihe von Betrieben aus dem Bezirk Oberpullendorf. Gerade in dieser wirtschaftlich so angespannten Situation ist es von großer Bedeutung, wenn unsere kleinen und mittleren Unternehmen wieder Aufträge bekommen.“

Hans Peter Rucker, Manfred Degendorfer, Klaudia Friedl, Landeshauptmann Doskozil, Landesrat Dorner und Johannes Zsifkovits beim Spatenstich am Montag

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Autor:

Franz Tscheinig aus Eisenstadt

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