Suchaktion im Bezirk Oberpullendorf, Abgängiger wurde tot aufgefunden

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MARKT ST. MARTIN. In den frühen Nachmittagsstunden des 22. Januar  langte bei der Polizei die Anzeige ein, dass ein 62-jähriger Mann aus der Gemeinde Markt St. Martin möglicherweise abgängig ist. Die sofort eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Gesuchte sein Haus in den Morgenstunden ohne witterungsbedingte Kleidung und ohne Mobiltelefon verlassen hat. Diese Person soll mit seinem PKW unterwegs sein.

Suchaktion gestartet

Einige Zeit später konnte das Fahrzeug des Gesuchten unversperrt auf einem Forstweg im Gemeindegebiet von Markt St. Martin aufgefunden werden. Auf Grund der Fahrzeugauffindungssituation sowie der herrschenden Witterungsverhältnisse (minus 2º, Schneefall) und der Information, dass der Gesuchte nur mit einer Jeans-Hose und einem Pullover bekleidet sein Wohnhaus verlassen hatte, musste von einem Unfall ausgegangen werden. Eine sofortige Abfrage der Spitals- und Rettungsdienste negativ verlief, sodass unverzüglich eine Suchaktion gestartet wurde.

Sieben Suchbereiche

Vom polizeilichen Einsatzleiter – zwischenzeitlich wurde eine Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Weppersdorf eingerichtet - wurde unter Beteiligung der Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Weppersdorf und Markt St. Martin, des Samariterbundes, des Roten Kreuzes, der Rettungshundebrigade, Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf, Gemeinde Weppersdorf, der Jäger des Bezirkes und der Polizei sieben Suchbereiche eingeteilt und anschließend die Gebiete durchstreift. Ein Einsatz des Polizeihubschraubers war wegen des Schneefalles nicht möglich.

Tod wurde festgestellt
Gegen 22:20 Uhr konnte der Gesuchte ca. 100 Meter vom Auffindungsort seines abgestellten Fahrzeuges, etwa zehn Meter abseits des dortigen Forstweges, in einem schwer zugänglichen und nicht einsehbaren Waldabschnitt, leblos aufgefunden werden. Durch den Notarzt wurde der Tod des abgängigen Mannes festgestellt. Durch das Kriseninterventionsteam erfolgte die Angehörigenverständigung. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine kriminalpolizeiliche Leichenbeschau angeordnet.
An dieser Suchaktion waren insgesamt 105 Personen, 32 Einsatzfahrzeuge und 19 Diensthunde beteiligt.

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