Stoob
Weiberwirtschaft feiert 2-jähriges Jubiläum

Nina Piniel (Sozialpädagogin), Emma Gradwohl (Projektleiterin) und Doris Horvath (Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle Oberpullendorf) blicken auf zwei erfolgreiche Jahre zurück.
  • Nina Piniel (Sozialpädagogin), Emma Gradwohl (Projektleiterin) und Doris Horvath (Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle Oberpullendorf) blicken auf zwei erfolgreiche Jahre zurück.
  • Foto: Weiberwirtschaft
  • hochgeladen von Barbara Diewald

Am Montag, den 18. Oktober konnte die "Weiberwirtschaft" in Stoob bereits auf zwei erfolgreiche Projektjahre zurückblicken.

STOOB. Am 18. Oktober 2019 wurde das sozialökonomische Projekt Weiberwirtschaft nach langer Vorbereitungsphase eröffnet. Die "Weiberwirtschaft" ist ein vom Land Burgenland mit EU-Mitteln gefördertes soziales Unternehmen und bietet zeitlich befristete Arbeits- und Trainingsplätze in Kaffeehaus, Backstube/Brötchenservice, Reinigung und Büro.

Bisher 42 Beschäftigte 

"Derzeit beschäftigen wir sechs Schlüsselkräfte und sieben Trainingskräfte, sogenannte Transitmitarbeiterinnen" erklärt Emma Gradwohl, Projektleiterin der Weiberwirtschaft. "Unter Schlüsselkräften verstehen wir das Stammpersonal im Bereich Küche, Kaffee, Verwaltung und sozialpädagogische Begleitung. Von September 2018 bis September 2021 wurden insgesamt 42 Personen beschäftigt, 29 haben den Betrieb bereits wieder verlassen." Diesen 29 Personen gelang die Integration ins Erwerbsleben. 

Sanfter Wiedereinstieg 

Die Zielgruppe sind Personen, die aufgrund verschiedener Hürden wie Alter, Mobilität, Betreuungspflichen, psychische und physische Gesundheit nicht sofort in den Arbeitsmarkt einsteigen können oder längere Zeit dem Arbeitsmarkt fern waren. Das Projekt ist für drei Jahre konzipiert, die Finanzierung erfolgt über das Additionalitätsprogramm des Landes Burgenland.

Herausforderung 

"Die größte Herausforderung für uns war, dass wir von 24 Monaten Betrieb 8 Monate im Lockdown waren – das heißt, unser Kaffeehaus war geschlossen", betont die Projektleiterin. "Es gab keinen Markt für Partyservice, Firmenevents oder Familienfeiern. Auch die Schuljause musste eingestellt werden. Wir konnten viel weniger Trainingskräfte als geplant schulen, weil es ja keine Arbeitsmöglichkeiten gab." Daher wurden die Angebote der Situation angepasst: Es gab Speisen "To Go", Lieferung von Jausen-Snacks in Betriebe und man widmete sich der Entwicklung eines Lunch-Angebotes für den Raum Oberpullendorf. "Mit dem Mostheurigen im Mai 2021 durften wir dann unsere Wiedereröffnung feiern", freut sich Gradwohl.

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